Vorbereitungskommissionen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Vorbereitungskommissionen''' und zwei Sekretariate wurden durch das [[Motu proprio]] [[Superno die nutu]] von [[Papst]] [[Johannes XXIII.]] zum kommendem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] an [[Pfingsten]] ([[5. Juni]]) [[1960]] eingesetzt.  Er skizzierte darin 15 Punkte der Vorbereitungsarbeit.  
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{{unvollständig|es fehlen Personen in den Kommissionen}}
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Die '''Vorbereitungskommissionen''' und Sekretariate wurden durch das [[Motu proprio]] [[Superno dei nutu]] von [[Papst]] [[Johannes XXIII.]] zum kommendem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] an [[Pfingsten]] ([[5. Juni]]) [[1960]] eingesetzt.  Er skizzierte darin 15 Punkte der Vorbereitungsarbeit.  
  
Im Laufe der Vorbereitungszeit bildete die Zentralkommission die Sammelstelle für die Arbeitsresultate der anderen Kommissionen. Jede Kommission faßte ihre Untersuchungsergebnisse zusammen und legte sie als Projekte der Zentralkommission vor, welche die bei ihr eingegangenen Studien der Vorbereitungskommissionen und Sekretariate sorgfältig prüfte und auf ihren Sitzungen deren Projekte und Vorschläge detailliert analysierte und korrigierte.
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Die Vorbereitungskommissionen ersetzten die [[Commissio antepraeparatoria]] zur entfernteren Vorbereitung des Konzils. Sie begannen nach einer Audienz in der Peterskirche bei [[Papst]] [[Johannes XXIII.]] am 14. November 1960 ihre Arbeit. Diese wurden im Oktober 1962 durch [[Konzilskommissionen]] abgelöst.
  
Die Vorbereitungskommissionen ersetzen die [[Commissio antepraeparatoria]] zur entfernteren Vorbereitung des Konzils und werden im Oktober 1962 durch [[Konzilskommissionen]] abgelöst.  
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Im Laufe der Vorbereitungszeit bildete die Zentralkommission die Sammelstelle für die Arbeitsresultate der anderen Kommissionen. Jede Kommission fasste ihre Untersuchungsergebnisse zusammen und legte sie als Projekte der Zentralkommission vor, welche die bei ihr eingegangenen Studien der Vorbereitungskommissionen und Sekretariate sorgfältig prüfte und auf ihren Sitzungen deren Projekte und Vorschläge detailliert analysierte und korrigierte.
  
Während der Vorbereitungszeit für das Konzil erlitten Papst Johannes sowie seine Weg- und Gesinnungsgefährte einen schweren Verlust. Am 30. Juni 1961 verstarb Kardinalstaatssekretär Domenico Tardini. Der an seiner Stelle ernannte Kardinal Amleto Cicognani konnte es, obgleich auch er in die Fußtapfen des Papstes trat, weder an Format noch an Erfahrung, Autorität und Arbeitsfähigkeit mit dem verstorbenen Kardinal Tardini aufnehmen. Darum lastete nun ein Großteil der Arbeit unmittelbar auf den Schultern des Papstes.
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Während der Vorbereitungszeit für das Konzil erlitten Papst Johannes sowie seine Weg- und Gesinnungsgefährten einen schweren Verlust. Am 30. Juni 1961 verstarb Kardinalstaatssekretär [[Domenico Tardini]]. Der an seiner Stelle ernannte [[Kardinal]] [[Amleto Cicognani]] konnte es, obgleich auch er in die Fußtapfen des Papstes trat, weder an Format noch an Erfahrung, Autorität und Arbeitsfähigkeit mit dem verstorbenen Kardinal Tardini aufnehmen. Darum lastete nun ein Großteil der Arbeit unmittelbar auf den Schultern des Papstes.
  
==Die zehn bzw. elf Kommissionen==
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Der Papst berief für die zehn Vorbereitungskommissionen 700 Geistliche aus über 70 Ländern und aus der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]], die vom Herbst 1960 an, das Konzil thematisch und organisatorisch vorbereiten.  
* Theologische Kommission
 
* Bischofskommission
 
* Kleruskommission
 
* Ordenskommission
 
* Sakramentenkommission
 
* Liturgiekommission
 
* Studienkommission
 
* Ostkirchenkommission
 
* Missionskommission
 
* Laienapostolatskommission,
 
* Zentralkommission: Zur Zentralkommission gehörten Vertreter aus 5 verschiedenen Ländern beider Hemisphären. Man hatte Sorge dafür getragen, dass alle spezifischen Probleme der unterschiedlichsten Länder beleuchtet und beurteilt werden konnten. Die Mitglieder und Konsultatoren einer Kommission wurden nach ihrem umfassenden Wissen in theologischen und allgemeinkirchlichen Fragen ausgewählt sowie nach ihrer pastoralen Erfahrung. Die Zentralkommission setzte sich aus 108 Mitgliedern und 27 Konsultatoren zusammen. Ihr Präsident war der Papst selbst. Unter den Mitgliedern und Konsultatoren befanden sich 67 Kardinäle, 5 Patriarchen, 36 Erzbischöfe, 5 Bischöfe, 15 Prälaten der Kurie und 7 Ordensleute. Sekretär der Kommission war Erzbischof [[Pericle Felici]] von Samosata, Päpstlicher Vikar des Petersdoms.
 
  
==Sekretariate==
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==Die Kommissionen, ihre Aufgaben, Mitglieder und Konsultoren==
* Pressesekretariat
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Folgende Namen wurden im [[Osservatore Romano]] ab Juni 1960 bis November 1961 abgedruckt und aus der [[Herder-Korrespondenz]], [[Herder Verlag]], entnommen: Vierzehnter Jahrgang 1959/60, S. 496-497, 542-543; Fünfzehnter Jahrgang, 1960/61, S. 55-57, 101-102, 199, 248, 296-297, 392, 443; Sechzehnter Jahrgang, S. 104, 274.
* Unionssekretariat (Einheitssekretariat)
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===Theologische Kommission===
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Sie hatte die Aufgabe, Fragen, die sich auf die [[Heilige Schrift]], die heilige [[Überlieferung]], den [[Depositum fidei|Glauben]] und die [[Moral]] beziehen, zu erforschen.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Alfredo Ottaviani]]. Sekretär des Heiligen Offiziums. <br>
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'''Sekretär''': P. [[Sebastian Tromp]] [[SJ]], Professor an der Gregorianischen Universität.
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'''Mitglieder:''' Francesco Carpino, Erzbischof von Monreale, Marcel Marie Dubois, Erzbischof von Besançon, Alfredo Vincente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre (Brasilien), Albert Stohr, Bischof von Mainz, Lionel Audet, Weihbischof von Quebec, Franjo Franic, Bischof und Apostolischer Administrator von Split, James H. Griffiths, Weihbischof von New York, Joseph Schröffer, Bischof von Eichstätt, John Joseph Wright, Bischof von Pittsburgh, Maxim Hermaniuk, Ruthenischer Erzbischof von Winnipeg, Platon V. Kornyljak, Byzantinischer Exarch für die Ukrainer und Ruthenen in Deutschland, ferner die Professoren Lucien Cerfaux, Löwen, Joseph Fenton, Washington, Salvatore Garofalo, Neapel, Gerard Philips, Löwen, Antonio Piolanti, Rom, Michael Schmaus, München, Charles Journet, Fribourg, der Redakteur des "Ami du Clergé", A. Michel, und die Ordenspriester PP. Carlo Balic OFM, Luigi Ciappi OP, Eduard Dhanis Sj, M. Rosario Gagnebet OP, Ludovico Gillan OP, Franz Hürth Sj, Giacorno Ramirez OP, Augustin Trape OESA.Mosgr. Pietro Pavao, Augustino Ferrari Toniolo. Damian van den Eynde (Franziskaner), Maurice Roy, Erzbischof von Québec.
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'''Konsultoren''': Prof. Andre Bride, Lyon, Prof. Johannes Brinktrine, Paderborn, Prof. Artur Janssens, Mecheln, Prof. Georges Jouassard, Lyon, Prof. [[Heribert Schauf]], Aachen, sowie die Ordenspriester PP. Rosario Anastasio OCD, Marcel Belanger OMI, Yves Congar OP, P. Dander SJ, Henri de Lubac SJ, Laurentius di Fonse OFMConv, Emmanuele Doronzo OMI, Bernhard Häring CSSR, Alessandro Kerrigan OFM, Boaventura Kloppenburg OFM, Michel Labourdette OP, P. Lecuyer CSSp, Ermenegildo Lio OFM, Leone Ambrogio Ondrak OSB, Amadeo Rossi CM, Gioacchino Salaverri SJ, Dominikus Unger OMCap, Johannes Witte Sj, Bartolomeo Xiberta OCarm, die Salesianer Domenico Bertetto und Giorgio Castellino, Prof. Ignaz Backes, Trier, Prof. Philippe Delhaye, Lille, Prof. Rene Laurentin, Angers. Msgr. Ugo Lattanzi, Raimond Sigmond OP und [[Gustav Gundlach]] SJ, P. Ernst Vogt SJ, Rektor des Päpstlichen Bibelinstitutes in Rom, P. Philippus a SS. Trinitate (Unbeschuhter Karmelit), P. Narciso Garcia (Claretiner); P. [[Umberto Betti]] OFM; .
  
Der Papst beruft für die zehn Vorbereitungskommissionen 700 Geistliche aus über 70 Ländern und aus der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]], die vom Herbst 1960 an das Konzil thematisch und organisatorisch vorbereiten.  
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===Kommission für die Bischöfe und die Diözesen===
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Die Kommission für die Bischöfe und die Leitung der Diözesen hatte sechs Projekte zu folgenden Fragen erörtert: Seelsorge, Einteilung der Diözesen, Versammlung der Bischöfe, Verhältnis zwischen den Bischöfen und der Römischen Kurie, Weihbischöfe und Koadjutoren. Diese Projekte wurden der Zentralkommission auf den Mai/Juni-Sitzungen 1960 von Kardinal Marella vorgelegt. Im Juni kam das Projekt über das Verhältnis zwischen Bischöfen und Ordensleuten hinzu, das von einer gemischten Kommission der Bischöfe und Ordensleute erarbeitet worden war.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Marcello Mimmi]], Sekretär der Konsistorialkongregation; und nach dessen Tod Kardinal [[Paolo Marella]]<br>
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'''Sekretär'''; Msgr. Gawlina, Erzbischof von Madito, Rektor des polnischen Kollegs in Rom.
  
== 15 Punkte der Vorbereitungsarbeit nach [[Superno dei nutu]]==
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'''Mitglieder:''' Emile Maurice Guerry, Erzbischof von Cambrai, Casimiro Morcillo Gonzalez, Erzbischof von Zaragoza, Philippe Nabaa, Melchitischer Erzbischof von Beirut, Ermenegildo Florit, Erzbischof und Koadjutor von Florenz, Michael Browne, Bischof von Galway und Kilmacduagh, Georges Leon Pelletier, Bischof von Trois-Rivières, Leo Jozef Suenens, Weihbischof von Mecheln, Giuseppe Piazzi, Bischof von Bergamo, Antoine Khoreiche, Maronitischer Bischof von Saido, Joseph Gargitter, Fürstbischof von Brixen, Alberto Castelli, Titularbischof von Jericho, John J. Krol, Weihbischof von Cleveland, Raul Primatesta, Weihbischof von La Plata George P. Dwyer, Bischof von Leeds, Pierre Veuillot, Bischof von Angers, Matthias Wehr, Bischof von Trier, ferner Msgr. Giuseppe Pasquazi, Auditor der Rota, Fernand Boulard, Domkapitular in Paris, und P. Felice Cappello SJ, Professor der Gregoriana. Luigi Carli, Bischof von Segni, Msgr. Jean Rupp, Weihbischof von Paris, [[Jean Villot]], Erzbischof und Koadjutor von Lyon, Vicente Enrique Y Tarancón, Bischof von Solsona.
  
»1. Zur Vorbereitung des Zweiten Vatikanischen Konzils werden Vorbereitungskommissionen eingesetzt, die... die Aufgabe haben, Themen und Materialien, die ihnen von Uns zugewiesen werden, unter Berücksichtigung der Vorschläge der kirchlichen Oberhirten und der Hinweise und Vorlagen der Behörden der Römischen Kurie zu studieren und zu erforschen.
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'''Konsultoren''': Marie-Joseph Lemieux, Erzbischof von Ottawa, jus tin Daniel Simonds, Weihbischof von Melbourne, Miguel Dario Miranda y Gómez, Erzbischof von Mexiko, William Brady, Erzbischof von St. Paul (Minnesota), Helder Pessoa Camara, Weihbischof von Rio de janeiro, Jerome D. Hannan, Bischof von Scranton, Narciso jubany Arnau, Weihbischof von Barcelona, Pablo Corrca Leon, Bischof von Cúcuta, Thomas G. Muldoon, Weihbischof von Sydney, Albino Mensa, Bischof von Ivrea, Abt Emiliano Lucchesi (Vallombrosaner), P. Wilfried joseph Dufault, Generalsuperior der Augustiner v. d. Assumption, P. Gennaro Fermández del S. Cuore, Generalprokurator der Augustiner-Rekollekten, P. Giacomo Martegnani Sj, P. Gommaro Michiels OFMCap, P. Carlo Szrant CSSR, P. Titus aus dem Passionistenorden. Msgr. Julien Gouet. [[Werenfried van Straaten]] OPraem. Vincentas Brizgys, Titularbischof von Bosana. Die Priester Johannes Lamprecht und Francesco Milini (Scalabrinianer), Leo R. Smith, Weihbischof von Buffalo, Gaetano Stano, Generalprokurator der Franziskaner-Konventualen, Demetrio Moscato, Erzbischof von Salerno; Leo Binz, Erzbischof von Dubuque; Petar Cu1e, Bischof von Mostar; Geraldo Fernandes CMF, Bischof von Londrina.  
  
2. Die einzelnen Kommissionen können in verschiedene Sektionen oder Unterausschüsse aufgegliedert werden, wenn das erforderlich ist.
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===Kommission für die Disziplin von Klerus und Volk===
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Der Kommission für die Disziplin des Klerus lagen 17 Projekte vor: Benefizien und die Heiligkeit der Priester, die [[Tonsur]], kirchliche Vermögensverwaltung, Pflichten der Pfarrer, kirchliche Ämter, kirchlicher Besitz, Pflichten in der [[Seelsorge]], Kirchengebote, [[Messstipendien]], freiwillige Spenden und [[Priesterweihe]]. Sie wurden von Kardinal Ciriaci vorgelegt und in der Februar-, Mai- und Juni-Sitzung 1960 beraten. <br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Pietro Ciriaci]]. P. Berutti OP, Generalassistent des Dominikanerordens<br>
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'''Sekretär''': Professor am [[Angelicum]].
  
3. Jede Kommission hat einen eigenen Präsidenten und eine bestimmte Zahl von Mitgliedern. Der Präsident ist ein Kardinal. ...
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'''Mitglieder''': Charles De Provenchères, Erzbischof von Aix, Raffaele Baratta, Erzbischof von Perugia, [[Alois Hudal]], Titularbischof von Ela, Sahag Laurent Koguian, Titularbischof von Comana und Vikar des Armenischen Patriarchates von Zilizien für die Diözese Beirut, William Philbin, Bischof von Clonfert, Ernest A. Primeau, Bischof von Manchester, die Monsignori Pietro Mattioli, Charles Lefebvre, Martino Giusti, Giuseppe D'Ercole, Heinrich Hoffmann, Luigi Piovesana, Rev. Guglielmo Onclin und die Ordenspriester Mario Pinzuti (Olivetaner), Ludwig Bender (Dominikaner), Agantangelo da Langasco (Kapuziner), Josef Grisar (Jesuit), Edoardo Regatillo (Jesuit), ferner Rev. [[Klemens Tilmann]] (Oratorianer) und Fr. Anselmus (Schulbruder). Henri Mazerat, Bischof von Frejus-Toulon. Anton Vovk, Bischof von Laibach, und Msgr. Urbano Krizomali. P. Vittorio M. Costantini (Franziskaner-Konventuale), Enrico Nicodemo, Msgr. Domenico Dottarelli, Msgr. Simon Delacroix und P. Herbert Linenberger (Gesellschaft vom Kostbaren Blut), Msgr. Jakob Weinbacher, Roberto Ronca, Erzbischof von Lepanto, Msgr. Valerian Meystowicz und Alessandro Gottardi, P. Wilhelm Möhler (Pallottiner), Msgr. Peter Whitty und p. Marcellino Cabreras CMF; Anton Vovk, Bischof von Laibach.
  
4: Den einzelnen Kommissionen werden einige Konsultatoren aus dem Kreis der Sachverständigen zugeteilt.
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'''Konsultoren:''' Eugeniusz Baziak, Titularerzbischof und Apostolischer Administrator von Krakau, Luis del Rosario, Erzbischof von Zamboanga, Paul Yoshigoro Taguchi, Bischof von Osaka, Pio Alberto Fariña Fariña, Titularbischof von Citarizo, Luis Baccino, Bischof von San José de Mayo, Miguel Raspanti, Bischof von Moron, Massimi no Dominguez y Rodriguez, Weihbischof von Havanna, die Monsignori Celestino Trezzini und Georg Schlichte, die Priester Giovanni Belloni und Laurent McReavy, die Ordenspriester William O'Connell (Franziskaner), Giorgio Montico (Konventuale), Giuseppe Craveiro da Silva (Jesuit), Gottfried Heinzel (Jesuit), Henri Barre (Kongregation vom Heiligen Geist), Giuseppe Muzio (Salesianer), Carlo Tommaso Dragone (paulist), William Slattery (Kongregation der Missionen), Carlo P. Greco, Bischof von Alessandria, und Giovanni Francesco Motte OFM, Msgr. Grazioso Ceriani.  Rev. André Brien, Rev. Jean Honoré, Rev. [[Hugo Aufderbeck]] und Giovanni Catti; Philipp F. Pocock, Erzbischof-Koadjutor von Toronto, Philipp F. Pocock, Erzbischof-Koadjutor von Toronto, Santos Moro Briz, Bischof von Avila; Ernesto Corripio Ahumada, Bischof von Tampico; Rev. Lamberto De Echeverria; Don Milan Durica (Salesianer); Msgr. Nicola Fuscon. Arthur Douville, Bischof von Saint-Hyacinthe.
  
5. Jede Kommission soll einen ... Sekretär haben.
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===Kommission für Ordensleute (Ordenskommission)===
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Die Kommission für die Ordensleute legte ein Schema über die geistliche Vollkommenheit vor, das in einige Kapitel und Abschnitte unterteilt war und von Kardinal Valeri auf den Sessionen im Februar, Mai und Juni referiert wurde.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Valerio Valeri]]. Präfekt der [[Konzilskongregation]]<br>
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'''Sekretär''':P. Rousseau OMI, bisher Generalprokurator der Kongregation der Oblaten v. d. Unbefl. Empfängnis Mariens.
  
6. Die Präsidenten, Mitglieder, Konsultatoren und Sekretäre werden kraft Unserer Autorität ernannt.
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'''Mitglieder:''' Girolamo Bartolomeo Bortignon, Bischof von Padua, Arturo Tabera Araoz, Bischof von Albacete, Enrico Romolo Compagnone, Bischof von Anagni, die Ordenspriester Giulio Fohl (Benediktiner), Thomas Tascon (Dominikaner), Gioacchino Sanchis (Franziskaner), Pierre Tocanel (Konventuale), Lazzaro d'Arbonne (Kapuziner), Thomas Keulemans (Karmelit alter Observanz), Pietro Maria Abellán (Jesuit), Albert van Biervliet (Redemptorist), Edvard Heston (Kongregation vom heiligen Kreuz), Gervais Quénard (Assumptionist), Servo Goyeneche (Claretiner), Emilio Fogliasso (Salesianer), Alvaro del Portillo (Opus Dei). Joseph McShea, Bischof von Allentown. Die Ordenspriester Pietro Rutten (Kreuzherr) und Francesco Savarese (Minime) sowie Bruder Alessandro (Maristen-Schulbruder). P. Thomas van den Broek (Prämonstratenser), Hieronymus Gassner OSB, Joseph Urtasun, Erzbischof von Avignon.
  
7. Es werden zehn vorbereitende Kommissionen gebildet. Wir behalten Uns vor, nötigenfalls weitere zu gründen.
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'''Konsultoren:''' Bernardino Echeverria Ruiz, Bischof von Ambato, Msgr. André Baron, Rev. Patrice François Cremin, die Ordenspriester Abt Giuseppe Ricciotti (Regularkanoniker vom Lateran), Abt Gabriel Sortais (reformierter Zisterzienser-Trappist), Zaccaria da S. Mauro (Kapuziner), Adolar Zumkeller (Augustiner-Eremit), Sigard Kleiner (Karmeliter alter Observanz), Romeo O'Brien (Karmeliter alter Observanz), Beniamino della SS. Trinià (Unbeschuhter Karmelit), Vittore di Gesù e Maria (Unbeschuhter Karmelit), Robert Svoboda (Kamillianer), Carlo Corcoran (Kongregation vom heiligen Kreuz), Candido Bajo (Claretiner), Francesco Molinari (Missionar von La Salette), Enrico Piazzano (Josefiner von Asti), Gaston Courtois (Kongregation der Figli della Carià), die Priester Eugenio Fornasari (Paulist), Armand Le Bourgeois (Eudist), Amadeo de Fuenmayor (Opus Dei). Louis Séverin Haller, Titularbischof von Bethlehem und Abt Nullius von St-Maurice, die Ordenspriester Gerardy Mulcahy (Franziskaner) und Theodore Foley (Passionist). P. Jean F. Barbier (Franziskaner), Abt Hubert Noots (Prämonstratenser), Andreas Guay (Oblate) und Gerardo Escudero (Claretiner), P. Giovanni Mix (Resurrektionist), George Flahiff, Erzbischof von Winnipeg; Pacifico M. Luigi Perantoni, Bischof von Gerace-Locri.
  
8. Außerdem wird ein Sekretariat eingerichtet für die Fragen, die mit den heutigen Publikationsmitteln zusammenhängen (Druckschriften, Rundfunk, Fernsehen, Film usw.).
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===Kommission für die Verwaltung der Sakramente===
Das Sekretariat wird einen von Uns erwählten Prälaten als Präsidenten und auf Grund .Unserer Autorität ernannte Mitglieder und Konsultatoren haben.
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Die Kommission für die Disziplin der Sakramente brachte in der Januar-, Mai-, und Juni-Session 9 Projekte durch Kardinal Aloisi-Masella ein. Sie bezogen sich auf die Sakramente Firmung, Buße und Ehe sowie auf Ehehindernisse, Ehekonsens, Eheprozess und Scheidung.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Benedetto Aloisi Masella]]. Präfekt der [[Sakramentenkongregation]]<br>
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'''Sekretär''': P. Bidagor SJ, Professor an der Gregorianischen Universität.
  
9. Damit Unsere Liebe und Unser guter Wille gegenüber den vom Apostolischen Stuhl getrennten Christen noch sichtbarer hervortritt und damit diese die Arbeiten des Konzils verfolgen und leichter den Weg finden können, um jene Einheit zu erreichen, die Jesus Christus von seinem himmlischen Vater im glühenden Gebet erflehte, wird ein besonderer Ausschuss als Sekretariat errichtet, das unter der Leitung eines von Uns zu ernennenden Kardinals in derselben Weise wie die obengenannten Kommissionen konstituiert wird.
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''Mitglieder:'' José Garcia y Goldaraz, Erzbischof von Valladolid, Antonio Maria Alves de Siqueira, Erzbischof-Koadjutor von São Paolo in Brasilien, Armando Fares, Erzbischof von Catanzaro, [[Franjo Seper]], Erzbischof von Zagreb, Jean Chedid, Bischof von Arca und Vikar des Patriarchates für die Maroniten, die Monsignori Boleslav Filipiak, William Doheny, Emanuele Bonet y Muixi, Giovanni Pinna, Lorenzo Miguelez, Giuseppe Michele Pinto, Klemens Vinzenz Bastnagel, die Priester [[Nikolaus Mörsdorf]] und Henri Wagnon, die Ordenspriester Ulrich Beste (Benediktiner), Pietro Lumbreras (Dominikaner), Witomir Jelicic (Franziskaner), Adolf Ledworloz (Franziskaner), Heinrich Evers (Kongregation vom Heiligen Sakrament). Luigi Bentivoglio, Erzbischof von Catania, Marcello Morgante, Bischof von Ascoli-Piceno.
  
10. Endlich wird eine Zentralkommission gebildet, deren Vorsitz Wir selbst haben oder in Unserem Namen ein von Uns zu bestimmender Kardinal führt. Mitglieder der Zentralkommission sind die Präsidenten der einzelnen Kommissionen, die Leiter der Sekretariate (gemäß Nr. 8 und 9) sowie einige andere Kardinäle und Bischöfe aus verschiedenen Teilen der Erde.
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'''Konsultoren:''' Danio Bolognini, Bischof von Cremona, Alfonso Maria Ungarelli, Bischof und Prälat nullius von Pinheiro, Enrique Rau, Bischof von Mar del Plata, Valerian Belanger, Weihbischof von Montreal, Juan Felix Pepén y Soliman, Bischof von Higüey, Msgr. Luigi Lituma Portocarrero, Msgr. Jean Levillain, Rev. Tommaso Barberena, die Ordenspriester Gerhard Oesterle (Benediktiner), Stefano Gomez (Dominikaner), Marco Said (Dominikaner), Guido Brisebois (Franziskaner), Roberto Zavalloni (Franziskaner), Michele Fabregas (Jesuit), Marcellino Zalba (Jesuit), Professor [[Karl Rahner]] SJ, Msgr. Jacques Denis, P. Antoine Delchard SJ, P. Giovanni Visser (Redemptorist) und P. Antonio Peinador (Claretiner), Michael Toros, Apostolischer Administrator für die jugoslawischen Teile der Diözesen Görz, Gradisca, Triest und Capodistria.
  
11. Der Zentralkommission wird eine gewisse Zahl von Beratern aus dem Kreis der Bischöfe und der hervorragendsten Geistlichen zugewiesen.
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===Kommission für die Liturgie ===
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Die Liturgiekommission hatte nur ein Projekt, eine Konstitution mit acht Kapiteln, erarbeitet. Nach dem Tode von Cicognani führte in der April/Mai-Session Kardinal Larraona die Verhandlungen fort.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Gaetano Cicognani]]. Präfekt der [[Ritenkongregation]]<br>
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'''Sekretär''': P. [[Annibale Bugnini]] CM.
  
12. Die Zentralkommission hat einen Prälaten als Sekretär. Er ist zugleich Generalsekretär.
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'''Mitglieder:''' Joseph Gogué, chaldäischer Erzbischof von Bassorah, Carlo Rossi, Bischof von Biella, Karel Justien Calewaert, Bischof von Gent, Franz Zauner, Bischof von Linz, Joseph Malula, Weihbischof von Léopoldville, die Monsignori Gioacchino Nabuco, Igino Angles Pamies, [[Joseph Pascher]], Mario Righetti, Pietro Borella, Giovanni Schiavon, die Priester Karl Kniewald, John O'Connell, Johannes Quasten, die Ordenspriester Abt Bernardo Capelle (Benediktiner), [[Josef Andreas Jungmann]] (Jesuit), Gregorio Martinez de Antonana (Claretiner), die Priester Giulio Bevilacqua (Oratorianer), Giuseppe Pizzoni (Kongr. der Missionen). Juan Hervás y Benet, Titularbischof von Dora und Ordinarius von Ciudad Real, und Henri Jenny, Weihbischof von Cambrai. Msgr. Giovanni Fallani, Otto Spülbeck, Bischof von Meißen, Simon K. Landersdorfer, Bischof von Passau, Msgr. Enrico Cattaneo und P. Aimon M. Roguet OP; Prälat [[Romano Guardini]].
  
13. Die Mitglieder und Berater der Zentralkommission: sowie der Sekretär werden von Uns ernannt.
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'''Konsultoren:''' Joseph Walsh, Erzbischof von Tuam, Tadeusz Pawel Zakrzewski, Bischof von Plock, Kazimierz Josef Kowalski, Bischof von Kulm, Francis Xaver Muthappa, Bischof von Coimbatore, die Monsignori Michael Pfliegler, Theodor Klauser, [[Theodor Schnitzler]], die Priester Antoinc Chavasse, Anton Hänggi, Pierre Jounel, Frederic McManus, Giairo Mejia, Ignazio Onativia, John Percy, Valerio Vigorelli, die Ordenspriester Bonifaz Luykx (Prämonstratenser), Abt Giovanni Bruno Canizzaro (Benediktiner), Bernard Botte (Benediktiner), Eugenio Cardine (Benediktiner), Gottfried Diekmann (Benediktiner), Policarp Radò (Benediktiner), Pietro Siffrin (Benediktiner), [[Cyprian Vagaggini]] (Benediktiner), Ansgar Dirks (Dominikaner), Pietro Maria Gy (Dominikaner), Johannes Hofinger (Jesuit), Herman Schmidt (Jesuit), Marcel Dubois (Redemptorist), Vincent Kennedy (Basilianer), die Priester Heinrich Kahlefeld (Oratorianer) und August Born (Gesellschaft vom kath. Apostolat).
 +
Giuseppe Calderari, Salvatore Capoferri, Aden Terzariol, Orazio Cocchetti, Ildefonso Tassi OSB, Roger le Deault, Kongregation vom Heiligen Geist. Msgr. Salvatore Famoso. Msgr. Johannes Wagner und die Priester Amadé George Marlimort und Lukas Brinkhoff (Franziskaner), Msgr. Ernesto Moneta Caglio und Rev. Balthasar Fischer; P. Giorgio De Lepeleere (Picpus).  
  
14. Aufgabe der Zentralkommission soll es sein, die Arbeiten der einzelnen Kommissionen zu verfolgen, sie nötigenfalls zu koordinieren und ihre Ergebnisse nach gehöriger Prüfung Uns vorzutragen, damit Wir dann die Verhandlungsgegenstände für das Ökumenische Konzil bestimmen. Die Zentralkommission erhält auch den Auftrag, die Geschäftsordnung des Konzils vorzulegen.
+
===Kommission für die Studien und Seminare (Studienkommission)===
 +
Die Kommission für Studien und Seminare stellte im Februar und Juni drei Projekte für ein Dekret vor, zu Fragen der Priesterberufung, des Gehorsams gegenüber dem geistlichen Lehramt, der akademischen Studien an Hochschulen und kirchlichen Schulen sowie der Ausbildung der Seminaristen.<br>
 +
'''Präsident''': Kardinal [[Giuseppe Pizzardo]]. Präfekt der [[Studienkongregation]]<br>
 +
'''Sekretär''': [[Paul Augustin Mayer]] OSB.
  
15. Für die ökonomischen und technischen Angelegenheiten des Konzils werden besondere Ausschüsse oder Sekretariate bestellt werden.«
+
'''Mitglieder:''' Marcelino Olaechea Loizaga, Erzbischof von Valenzia, Paolo Botto, Erzbischof von Cagliari, Emile Arsenius Blanchet, Titularerzbischof von Philippopel, John Patrick Cody, Bischof von Kansas City, [[Michael Keller]], Bischof von Münster, Louis Marie De Bazelaire de Ruppierre, Bischof von Chambéry, Sebastian Vayalil, Bischof von Palai, Franz Nestor Adam, Bischof von Sitten, Giuseppe Carraro, Bischof von Verona, Agostino Saba, Bischof von Nicotera und Tropea, Roger Johan, Bischof von Agen, die Monsignori Pier Carlo Landucci, Carlo Figini, André Combes, die Ordenspriester Benedetto Lavaud (Dominikaner), Ilarino da Milano (Kapuziner), Gabriele M. Roschini (Servit), Paolo Dezza (Jesuit), Paolo Muñoz Vega (Jesuit), Cornelio Fabro (Stigmatiner), Rev. [[Alfons Stickler]] (Salesianer). Antonio Ferreira Gomez, Bischof von Porto, und der Ordenspriester Pierre Girard (Sulpizianer). Paolo Savino, Weihbischof von Neapel, und Giovanni Colombo, Weihbischof von Mailand; Msgr. Donald J. Herlihy, Plinio Pascoli, Vincenzo Faraoni, Roberto Masi, Antonio Angioni, die Priester Vincenzo Lores und Francesco Spadafora, Msgr. Rudolf Bandas, Professor [[Hubert Jedin]], François Marty, Erzbischof von Reims, Vincenzo Jacono, Titularbischof von Patara, und Francesco Bertoglio, Titularbischof von Paro; Loras Thomas Lane, Bischof von Rockford.
  
==Kommissionspräsidenten==
+
'''Konsultoren:''' Alfredo Cifuentes Gómez, Erzbischof von La Serena, Egidio Bignamini, Erzbischof von Ancona, Patrick Louis O'Boyle, Erzbischof von Washington, Octoviano Márquez Tóriz, Erzbischof von Angelopolis, Giuseppe Amici, Erzbischof von Modena, François Marty, Erzbischof von Reims, Luis Manresa Formosa, Bischof von Quezaltenango, die Monsignori Francesco Olgiati, Luigi Sonzogni, Albert Lang, Rodolfo Bandas, Antonio Angioni, die Priester [[Karl Adam]] und Andreas Bigelmair, die Ordenspriester Thomas Camelot (Dominikaner), Vincenzo Beltram de Heredia (Dominikaner), Leopold Denis (Jesuit), Emileo Jombart (Jesuit), Stanislas de Lestapis (Jesuit). Msgr. William J. McDonald und Johann E. Steinmüller, Rev. Germain Martil, P. Donato Baldi (Franziskaner) und Louis Bouyer (Oratorianer), sowie der Laie Prof. Francesco Vito, Rektor der Kath. Universität Mailand, Msgr. Arthur Pitton, Rev. Jose M. Albareda-Herrera (Opus Dei), P. Laureano Suarez (Piarist), Msgr. Erich Kleineidam und Rev. Luigi Bettazzi; Norberto Perini, Erzbischof von Fermo; Giuseppe D' Avack, Erzbischof von Camerino; Msgr. [[Bernhard Geyer]]; Msgr. Giuseppe De Luca.
Die Zeitung »La Croix« veröffentlichte am 7. Juni 1960 die Liste der Kommissionspräsidenten:
 
  
Theologische Kommission, Präsident Kardinal Alfredo Ottaviani. Sie hatte die Aufgabe, Fragen, die sich auf die Heilige Schrift, die heilige Überlieferung, den Glauben und die Moral beziehen, zu erforschen.
+
===Kommission für die Orientalischen Kirchen===
 +
Elf Projekte zu Fragen der Ostkirchen wurden im Januar, Februar, Mai und Juni vorgetragen. Sie behandelten die Sakramente, die Riten, das Offizium Divinum, die Patriarchen, die [[Communicatio in sacris]] mit nicht-katholischen orthodoxen Christen, die Muttersprache, Vollmachten der Bischöfe, den Katechismus, das Osterfest sowie die Einheit der Kirche.<br>
 +
'''Präsident''': Kardinal [[Amleto Cicognani]]. Sekretär der Kongregation für die Orientalischen Kirchen. <br>
 +
'''Sekretär''':P. Welykyi OSBasil.  
  
Kommission für die Bischöfe und die Diözesen, Präsident Kardinal [[Marcello Mimmi]], Sekretär der Konsistorialkongregation.
+
'''Mitglieder:''' Johannes Bucko, Erzbischof und Apostolischer Visitator der byzantinischen Ukrainer in Westeuropa, Giacomo Testa, Erzbischof von Heraklea, Konstantin Bohachevsky, ruthenischer Erzbischof von Philadelphia, Gregorios B. Varghese Thangalathil, syro-malankarischer Erzbischof von Trivandrum, Joseph Parecattil, syromalabarischer Erzbischof von Ernakulam, Matthew Kavukatt, syro-malabarischer Erzbischof von Changanacherry, Raphael Rabban, chaldäischer Erzbischof von Kerkuk, Denys Antoine Hayek, syrischer Erzbischof von Aleppo, Pierre Dib, maronitischer Bischof von Kairo, Alexander Scandar, Bischof von Assiut, Gabriel Gesù Jacob, Titularbischof von Eritro, die Monsignori Ovidio Bejan, Ignazio Mansourati, die Ordenspriester Garabed Amaduni (Mechitarist), Teodoro Minisci (Basilianer), Felice Gosmann (Augustiner), Maurizio Gordillo (Jesuit), Clemente Pujol (Jesuit), Alfonso Raes (Jesuit), Pelopidas Stephanou (Jesuit), Girolamo Cornelis (Assumptionist), Daniele Stiernon (Assumptionist). Marco Japundzic (Franziskaner des III. Ordens).
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Ignace Ziadé, Erzbischof von Beirut. Andrea Katkoff, Titularbischof von Nauplia und Bischofskoadjutor des Byzantinischen Ritus, Celso Sipowic, Titularbischof von Mariamme, und Basilius Cristea, Titularbischof von Lebet, P. Neofitus Edelby (Basilianer v. Aleppo).  
  
Kommission für die Disziplin von Klerus und Volk, Präsident Kardinal [[Pietro Ciriaci]].
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'''Konsultoren:'''die Monsignori Sebastianos Chereath und Cesare Spallanzani, die Priester Stefano Bentia, Paolo Garò, Joannes Kaldani, Ioannes Malak, Isaias Tumbas, die Ordenspriester Litvinos Bawens (Benediktiner), Thomas Becquet Priester Litvinos Bawens (Benediktiner), Thomas Becquet (Benediktiner), Germano Giovanelli (Basilianer), Melezio Wojnar (Basilianer), Atanasius Hage (Basilianer), Neofito Edelby (Basilianer), Pierre Benoît (Dominikaner), Alfons Mitnacht (Augustiner), Michele Lacko (Jesuit), Giuseppe Valentini (Jesuit), Ioannes Sofronov (Passionist), Elpidios Stephanou (Assumptionist), Placido di San Giuseppe (Karmelit), Dustan Donovan (Atonement-Franziskaner), Maurice Blondeel (Weißer Vater). Arnold van Lantschoot (Prämonstratenser). Die Ordenspriester Angelico Lazzeri und Basilio Talatinian (beide Franziskaner). Ignace Ziadé, Maronitischer Erzbischof von Beirut, Rev. Johannes Gerhard A. M. Remmers; Msgr. Marian Stroiny; F. W. Bednarski OP; Rev. Franz Dvornik.
  
Kommission für Ordensleute, Präsident Kardinal [[Valerio Valeri]].
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===Kommission für die Missionen===
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Für die Kommission zu Fragen der Mission referierte Kardinal Agagianian im März und April siebenmal. Es ging um folgende Probleme: Arbeit der Mission, Disziplin des Klerus, die Orden, die Liturgie, die Disziplin der Gläubigen, Lehre in den Seminaren sowie missionarische Zusammenarbeit. <br>
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'''Präsident''': Kardinal Gregorio [[Pietro Agagianian]], Präfekt der Kongregation für die Glaubensverbreitung. <br>
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'''Sekretär''': Msgr. Mathew, Erzbischof von Apamea, Britischer Militärvikar (früher Apostolischer Delegat für Britisch-Afrika).
  
Kommission für die Verwaltung der Sakramente, Präsident Kardinal [[Benedetto Aloisi-Masella]].
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'''Mitglieder:''' Victor Sartre, Erzbischof und Apostolischer Delegat in Skandinavien, Vittore Sarre, Titularerzbischof von Beroe, John Kodwo Amissah, Erzbischof von Cape Coast, Joachim Ammann, Titularbischof von Petnelisso, Tarcisius Heinrich Joseph van Valenberg, Titularbischof von Comba, Msgr. Stanislas Lokuang, die Ordenspriester Erzabt Henricus Suso Brechter, Thomas Ohm (Benediktiner), Raffaele Moya (Dominikaner), Alfons Schnusemberg (Franziskaner), Pio da Mondreganes (Kapuziner), Calliste Lopinot (Kapuziner), Bernardo Cyrillus (Unbeschuhter Karmelit), Pasquale D'Elia (Jesuit), Hieronymus D'Souza (Jesuit), Johannes Rommerskirchen (Oblat), André Seumois (Oblat), Franz Rosenbaum (Gesellschaft vom Göttlichen Wort). Luciano Rubio (Augustiner). Ordenspriester Pierre Humbertclaude (Marianist). P. Domenico Grasso (Jesuit), Aurelio Signora, Bischof und Prälat nullius von Pompei; José Lecuona Labandibar, Titularbischof von Vagada.
  
Kommission für die Liturgie, Präsident Kardinal [[Gaetano Cicognani]].
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'''Konsultoren:''' Hermann Spiess, Titularbischof und Abt nullius von Peramiho, Hector Enrique Santos, Bischof von Santa Rosa de Copán, Msgr. Giacomo Madden, die Priester Vincent ChenChen-Tao und Olav Graf, die Ordenspriester Antonino Abate (Dominikaner), Hermes Peeters (Franziskaner), Giorgio Eldarov (Konventuale), Timoteo L. Bouscaren (Jesuit), Ludovico Buijs (Jesuit), Luigi Civisca (Jesuit), Johann Staffner (Jesuit), Jean Soury-Lavergne (Gesellschaft Mariens), Armando Reuter (Oblat), Giorgio Vromant (Oblat). Erzbischof Juan C. Sison, Apostolischer Administrator von Nuova Segovia. Ignazio Gregorio Larraiiaga Lasa, Bischof von Ping-Liang; Luis Joseph Cabana, ehemaliger Erzbischof von Rubaga, Uganda. Msgr. Klaus Mund, Msgr. Alfred G. M. Mulders, P. Emile Gathier (Jesuit), Caspar Caufield (Passionist), Giovanni B. Tragella (Inst. Peter und Paul, Ambrosius und Karl für die Auswärtigen Missionen), Alfred Cauwe (Weißer Vater), Johannes B. Beckmann (Missionsgesellschaft  Bethlehem, Schweiz). P. Bernard Fennelly (Kongr. v. HI. Geist), Secondo Garcia, Bischof und Apostolischer Vikar von Puerto Ayacucho, Celestin J. Damiano, Erzbischof und Bischof von Camden, P. François Legrand (Missionar von Scheut) und Luigi Bisoglio (Kongregation der Missionen), Jose M. Antonio da Conceisçāo Cordeiro, Erzbischof von Karachi; P. E1ias Gomez Dominguez (Mercedarier).
  
Kommission für Studien und Seminare, Präsident Kardinal [[Giuseppe Pizzardo]].
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===Kommission für das Laienapostolat (für Apostolat der Laien)===
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In den Bereichen der katholischen religiösen und sozialen Aktion. Die Kommission für das Laienapostolat brachte ihre Vorstellungen durch Kardinal Cento in den Juni-Sitzungen 1960 ein. Sie waren in drei Kapitel mit vier Teilen untergliedert und äußerten sich zu allgemeinen Fragen des religiösen und sozialen Apostolats der Laien.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Fernando Cento]]. <br>
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'''Sekretär''': Msgr. Glorieux, Geistlicher Beirat des ständigen Komitees der Internationalen Kongresse für das Laienapostolat, römischer Chefkorrespondent von "La Croix".
  
Kommission für die Orientalischen Kirchen, Präsident Kardinal [[Amleto Cigognani]].
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'''Mitglieder:''' Evasio Colli, Erzbischof von Parma, Ismaele Mario Castellano, Titularerzbischof von Colossae, [[Gabriel Garrone]], Erzbischof von Toulouse, Allen James Babcock, Bischof von Grand Rapids, [[Fulton Sheen|Fulton J. Sheen]], Weihbischof von New York, Gabriel Bukatko, Eparch von Crisio, Primo Gasbarri, Weihbischof von Velletri, [[Franz Hengsbach]], Bischof von Essen, Ferdinando Baldelli, Titularbischof von Aperle, die Monsignori Aurelio Sabattani, Luigi Civardi, Emilio Guano, Pietro Pavan, Agostino Ferrari Toniolo, Joseph Cardijn, Joseph Geraud, Santo Quadri, Ferdinand Klostermann, die Priester Albert Bonet Marrugat, Anton Cortbawi, Henri Donze, die Ordenspriester Cirillo Bernardo Papali (Unbeschuhter Karmelit), Johannes Hirschmann (Jesuit), Paolo Lopez de Lara (Jesuit), Roberto Tucci (Jesuit).
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Prälat Albert Stählin, Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Monsignori Jean Rodhain und Antoon Ramselaar, die Ordenspriester Georges J arlot (Jesuit) und J an Ponsioen (Herz-Jesu-Priester), Emamuele Larraln Errázuriz, Bischof von Thalia, Erzbischof Gilla Vincenzo Gremigni, Bischof von Novara, Msgr. Ferdinando Prosperini und P. Giuseppe Menichelli (Kongregation der Missionen), Msgr. Gottfried Dossing und Msgr. Wilhelm Bokler; Msgr. Jacques Bonet und Rev. Albert Lanquentin.
  
Kommission für die Missionen, Präsident Kardinal Gregorio [[Pietro Agagianian]], Präfekt der Kongregation für die Glaubensverbreitung.
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'''Konsultoren:''' Emanuel Trindade Salgueiro, Erzbischof von Evora, Owen McCann, Erzbischof von Kapstadt, Ambrose Rayappan, Erzbischof von Pondichérry und Cuddalore, [[Bernardin Gantin]], Erzbischof von Cotonou, Emanuel Larrain Errázuriz, Bischof von Talca, Joseph Blomjous, Bischof von Mwanza, Boleslaw Kominek, Titularbischof von Vaga, Bryan Gallagher, Bischof von Port Pirie, Benedict Tomizawa, Bischof von Sapporo, José Armando Gutierrez Granier, Weihbischof von La Paz, Reginald John Delargey, Weihbischof von Auckland, Msgr. Ferdinando Lambruschini, Rev. Henri Caffarel, die Ordenspriester Raimondo Spiazzi (Dominikaner), Salvatore Lener (Jesuit), Pietro Pillai (Oblat), Guilleaume Ferrée (Kongregation der Missionen), Emanuele Fernández-Conde, Bischof von Córdoba. Rev. Victor Portier, Vincens de Vogelaere (Dominikaner). Msgr. Luigi Ligutti, Msgr. George Higgins, P. Peter Richards (Passionist), Msgr. Edouard Bourgeois und William F. Kelly, Alexander Carter, Bischof von Sault Sainte Marie; Salvatore Russo, Bischof von Acireale, Dragutin Nežic, Bischof von Parenzo und Pola; Alonso Toriz Cobián, Bischof von Querétaro; Msgr. Luigi Del Pietro; Rev. Michele Benzo.
  
Kommission für das Apostolat der Laien in den Bereichen der katholischen religiösen und sozialen Aktion, Präsident Kardinal [[Fernando Cento]].
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===Zentralkommission===
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'''Vorsitzender:''' Papst Johannes XXIII.<br>
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'''Generalsekretär:''' Msgr. Erzbischof [[Pericle Felici]] von Samosata, Päpstlicher Vikar des Petersdoms, mit dem Rang des Sekretärs einer Päpstlichen Kongregation. <br>
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'''Präsident:''' [[Eugène Tisserant|Eugen Kardinal Tisserant]], Dekan des Heiligen Kollegiums.<br>
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'''Sekretär''': Msgr. Beniamino Nardone.
  
==Die Vorbereitungsarbeit der einzelnen Kommissionen‚==
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'''Die Repräsentation der Gesamtkirche:''' Zur Zentralkommission gehörten Vertreter aus 5 verschiedenen Ländern beider Hemisphären. Man hatte Sorge dafür getragen, dass alle spezifischen Probleme der unterschiedlichsten Länder beleuchtet und beurteilt werden konnten. Die Mitglieder und Konsultatoren einer Kommission wurden nach ihrem umfassenden Wissen in theologischen und allgemeinkirchlichen Fragen ausgewählt sowie nach ihrer pastoralen Erfahrung. Die Zentralkommission setzte sich aus 108 Mitgliedern und 27 Konsultatoren zusammen. Ihr Präsident war der [[Papst]] selbst. Unter den Mitgliedern und Konsultatoren befanden sich 67 Kardinäle, 5 Patriarchen, 36 Erzbischöfe, 5 Bischöfe, 15 Prälaten der [[Römische Kurie|Kurie]] und 7 [[Ordensleute]].
  
Die Kommission für die Bischöfe und die Leitung der Diözesen hatte sechs Projekte zu folgenden Fragen erörtert: Seelsorge, Einteilung der Diözesen, Versammlung der Bischöfe, Verhältnis zwischen den Bischöfen und der Römischen Kurie, Weihbischöfe und Koadjutoren.
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Nach dem Kommentar des "Osservatore Romano" vom 16. Juni 1960, hat sich der Papst bei der Zusammensetzung der Zentralkommission, die nach seinen Worten bei der Konzilsvorbereitung nicht nur eine formale Aufgabe erfüllt, sondern, die entscheidende Rolle spielt, von dem Gesichtspunkt leiten lassen, dass die gesamte Kirche in ihr repräsentiert werden solle. Deshalb wurden alle Vorsitzenden der regionalen Bischofskonferenzen, soweit solche als ständige Einrichtungen existieren, zu Mitgliedern berufen, unter ihnen die Vorsitzenden der deutschen, der bayerischen, der österreichischen und der schweizerischen Bischofskonferenz. Aber auch die Gegenden der Welt, in denen die Zusammenarbeit der Oberhirten noch nicht diese institutionelle Form gefunden hat, wurden berücksichtigt. Kein größerer Bezirk der Welt ist ohne Vertretung geblieben. Die Missionsländer sind sorgsam beachtet worden. Auch die Berufung der Patriarchen des Ostens und der Ordensoberen bringt das Prinzip der Repräsentation aller Jurisdiktionsbereiche zum Ausdruck. Der Heilige Vater hat davon gesprochen, dass heutzutage jeder Katholik als solcher Weltbürger sein müsse. Dass dieses Bewusstsein tatsächlich lebendig ist, wird durch die erfreuliche Tatsache bewiesen, dass nirgendwo in den Spalten der Presse nationale Rivalitäten sichtbar geworden oder nach dem Proporzsystem Erwägungen über die Vertretung der einzelnen Nationen angestellt worden sind.  
  
Diese Projekte wurden der Zentralkommission auf den Mai/Juni-Sitzungen von Kardinal Marella vorgelegt. Im Juni kam das Projekt über das Verhältnis zwischen Bischöfen und Ordensleuten hinzu, das von einer gemischten Kommission der Bischöfe und Ordensleute erarbeitet worden war.
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'''Mitglieder ''': Die Kardinäle [[Eugéne Tisserant]] (Rom), van Roey (Mecheln), Goncalves Cerejeira (Lissabon), Liénart (Lille), Tappouni (Syrischer Patriarch von Antiochien), McGuigan (Toronto), Gilroy (Sydney), Spellman (New York), de Gouveia (Lourenco Marques, Mocambique), de Barros Camara (Rio de Janeiro), Pla y Deniel (Toledo), Arteaga y Betancourt (Havanna), [[Joseph Frings]] (Köln), Caggiano (Buenos Aires), Tien-Chen-sin (Peking), de la Torre (Quito, Ecuador), Siri (Genua), D' Alton (Armagh), McIntyre (Los Angeles), Wyszynski (Warschau), Leger (Montreal), Gracias (Bombay), Wendel (München), Garibi y Rivera (Guadalajara, Mexiko), Barbieri (Montevideo), Godfrey (Westminster), König (Wien), Muench (Rom), Tatsuo Doi (Tokio), Alfrink (Utrecht), Santos (Manila), Rugambwa (Rutabo, Ostafrika), Jullien (Rom), Larraona (Rom) und Heard (Rom). Außerdem gehören der Zentralkommission auf Grund des Motu proprio diejenigen Kurienkardinäle an, die einer der besonderen Kommissionen oder Sekretariate präsidieren. Stefan I. Sidarouss, Koptischer Patriarch von Alexandrien, Maximos IV. Saigh, Melchitischer Patriarch von Antiochien, und Paul II. Cheikho, Chaldäischer Patriarch von Babylon, sowie die Erzbischöfe Chacón (Mérida, Venezuela), Beras (San Domingo), Ujcic (Belgrad), Finbar Ryan (Port of Spain, Trinidad), Chávez Gonzáles (San Salvador), Silva Santiago (Concepcion, Chile), Mena Porta (Asunción, Paraguay), Grösz (Kalocsa), Antezana y Rojas (La Paz, Bolivien), Campbell (Glasgow), Cooray (Colombo, Ceylon), McKeefry (Wellington, Neuseeland), [[Marcel Lefebvre]] (Dakar, Westafrika), Alter (Cincinnati), Graner (Dacca, Pakistan), Hurley (Durban, Südafrika), Landázuri Ricketts (Lima, Peru), Bernier (Gaspé, Kanada), Perrin (Karthago), Concha Cordoba (Bogotá, Kolumbien), Bazin (Rangoon, Birma), Poirier (Port-au-Prince, Haiti), Bernard (Brazzaville, Aquatorialafrika), Rakotomamala (Tananarive, Madagaskar), Yago (Abidjan, Elfenbeinküste), sodann die Bischöfe Verwimp (Kisantu, Kongo), Suhr (Kopenhagen), Jelmini (Lugano), Ngo-dinh-Thuc (Vinh-Long, Indochina), Schamarch (Rabaul, Neu-Guinea), Soegijapranata (Semarang, Indonesien), Quinlan (Chunchon, Korea). Carlo Kardinal Confalonieri, Sekretär der Konsistorialkongregation. Aus Orden: der Abtprimas der Benediktiner, [[Benno Gut]], der Generalminister der Franziskaner, August Sépinski, und der General der Jesuiten, Johannes Janssens. Kardinal Copello (Rom) und der Generalmagister der Dominikaner, Michael Browne. Msgr. Alberto Gori, Lateinischer Patriarch von Jerusalem,
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Julius Kardinal Töpfer, Bischof von Berlin, Msgr. Federico Callori di Vignale, Angelo Dell'Acqua, Enrico Dante und Mario Nasalli Rocca di Corneliano, Clemente Kardinal Micara, Generalvikar von Rom, und Luigi Kardinal Traglia, Pro-Generalvikar von Rom, Kardinal [[Ernesto Ruffini]], Erzbischof von Palermo, Erzbischof [[Alfred Bengsch]], Bischof von Berlin, Kardinal José Humberto Quintero, Erzbischof von Caracas (Venezuela) [[Franjo Seper]], Erzbischof von Zagreb; Msgr. Ernesto Camagni; Albert Gregory Kardinal Meyer, Erzbischof von Chicago; Gustavo Kardinal Testa und Francesco Kardinal Roberti; Paul M. Kardinal Richaud, Erzbischof von Bordeaux; Giuseppe Kardinal Ferretto, Bischof von Sabina und Poggio Mirteto. Fernando Kardinal Quiroga y Pa1acios, Erzbischof von Santiago de Cornpostela, und [[Paul VI.|Giovanni B. Kardinal Montini]], Erzbischof von Mailand..
  
Der Kommission für die Disziplin des Klerus lagen 17 Projekte vor: Benefizien und die Heiligkeit der Priester, die Tonsur, kirchliche Vermögensverwaltung, Pflichten der Pfarrer, kirchliche Ämter, kirchlicher Besitz, Pflichten in der Seelsorge, Kirchengebote, Messstipendien, freiwillige Spenden und Priesterweihe. Sie wurden von Kardinal Ciriaci vorgelegt und in der Februar-, Mai- und Juni-Sitzung beraten. Die Kommission für die Ordensleute legte ein Schema über die geistliche Vollkommenheit vor, das in einige Kapitel und Abschnitte unterteilt war und von Kardinal Valeri auf den Sessionen im Februar, Mai und Juni referiert wurde.
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'''Konsultoren''': Patriarch Jose Da Costa Nunes, Vize-Camerlengo der Kirche, so dann die folgenden Sekretäre bzw. Assessoren der Kongregationen: Pietro Parente, Assessor des Heiligen Offiziums, Giuseppe Ferretto, Assessor der Konsistorialkongregation, Pietro Sigismondi, Sekretär der Propaganda, Antonio Samore, Sekretär der Kongregation für die Außerordentlichen Angelegenheiten, Angelo Dell' Acqua, Unterstaatssekretär, Acacio Coussa, Assessor der Kongregation für die Orientalische Kirche, Cesare Zerba, Sekretär der Sakramentenkongregation, [[Pietro Palazzini]], Sekretär der Konzilskongregation, Paolo Philippe, Sekretär der Ordenskongregation, Enrico Dante, Sekretär der Ritenkongregation, Dino Staffa, Sekretär der Studienkongregation, Vittorio Bartoccetti, Sekretär der Apostolischen Signatur, Francesco Brennan, Dekan der Rota, Pietro Sfair, Erzbischof von Nisibi, Pio Paschini, Emeritierter Rektor der Lateranensischen Universität, Arturo Wynen, Emeritierter Auditor der Rota, Alberto Canestri, Emeritierter Auditor der Rota, Alfredo Cavagna, Prälat, Dom Pietro Salmón, Abt von San Girolamo, P. [[Réginald Garrigou-Lagrange]] OP, P. Alberto Vaccari SJ. Giuseppe Rossi, Regens der Apostolischen Pönitentiarie, Francesco Tinello, Regens der Apostolischen Kanzlei, Silvio Romani, Subdatar, Abt Anselmo M. Albareda (Benediktiner), Präfekt der Vatikanischen Bibliothek. Msgr. Martino Giusti. Primo Principi, Erzbischof von Tiana und Sekretär der Kongregation für die Verwaltung von St. Peter in Rom, Francesco Carpino, Titularerzbischof von Sardica, Assessor der Konsistorialkongregation.
  
Die Kommission für die Disziplin der Sakramente brachte in der Januar-, Mai-, und Juni-Session 9 Projekte durch Kardinal Aloisi-Masella ein. Sie bezogen sich auf die Sakramente Firmung, Buße und Ehe sowie auf Ehehindernisse, Ehekonsens, Eheprozess und Scheidung.  
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==Sekretariate==
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=== Sekretariat für die Einheit der Christen oder Sekretariat für die Wiedervereinigung der Christen (Einheitssekretariat)===
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Das Sekretariat für die Einheit der Christen brachte vier Projekte ein: Katholischer Ökumenismus, das Gebet für die Einheit der Christen, das Wort Gottes als Mittel zur Einigung und religiöse Freiheit. Gemäß der Fragestellung des Sekretariats werden im Projekt das Recht des Menschen auf die Religion sowie das Recht und die Verantwortung innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft dargelegt.<br>
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'''Präsident''': Kardinal [[Augustin Bea]]. <br>
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'''Sekretär''': Msgr. Willebrands, Beauftragter des niederländischen Episkopates für ökumenische Fragen.
  
Die Liturgiekommission unter der Leitung von Kardinal Gaetano Cicognani hatte nur ein Projekt, eine Konstitution mit acht Kapiteln, erarbeitet. Nach dem Tode von Cicognani führte in der April/Mai-Session Kardinal Larraona die Verhandlungen fort.
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'''Mitglieder:''' [[Lorenz Jaeger]], Erzbischof von Paderborn, Joseph Marie Martin, Erzbischof von Rouen, John Carmel Heenan, Erzbischof von Liverpool, Franc,:ois Charriere, Bischof von Lausanne, Genf und Fribourg, Emile Joseph Marie De Smedt, Bischof von Brügge, Pieter Antoon Nierman, Bischof von Groningen, die Monsignori [[Josef Höfer]], Michael Maccarrone, die Ordenspriester Charles Boyer (Jesuit), James Cunnigham (Paulist). Gerard M. Corr (Servit),
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Gerhard M. F. van Velsen, Bischof von Kroonstad, und Abt Leo v. Rudloff OSB, Rev. [[Gustave Thils]], Msgr. Heinrich Ewers, Thomas Holland, Bischof-Koadjutor von Portsmouth.
  
Die Kommission für Studien und Seminare stellte durch Kardinal Pizzardo im Februar und Juni drei Projekte für ein Dekret vor, zu Fragen der Priesterberufung, des Gehorsams gegenüber dem geistlichen Lehramt, der akademischen Studien an Hochschulen und kirchlichen Schulen sowie der Ausbildung der Seminaristen.
+
'''Konsultoren:''' die Monsignori [[Hermann Volk]] und Henry Francis Davis, die Priester Alberto Bellini, Johannes Feiner, Eduard Stakemeier, Frans Thijssen, Giovanni Vodopivec, die Ordenspriester Pierre Dumont (Benediktiner), Christopher Dumont (Dominikaner), [[Jerome Hamer|Jérôme Hamer]] (Dominikaner), Gregory Baum (Augustiner), Maurice Bevenot (Jesuit), Gustav Weigel (Jesuit), Edoardo Hanahoe (Atonement-Franziskaner), George Tavard (Atonement-Franziskaner), Rev. Petrus Michalon (Sulpizianer), Msgr. [[Johannes Maria Oesterreicher|John Oesterreicher]] und P. Stephan Diebold (Kongregation der Missionen), Rev. Werner Becker (Oratorianer).
  
Elf Projekte zu Fragen der Ostkirchen wurden von Kardinal Cicognani im Januar, Februar, Mai und Juni vorgetragen. Sie behandelten die Sakramente, die Riten, das Offizium Divinum, die Patriarchen, die Communicatio in sacris mit nicht- katholischen orthodoxen Christen, die Muttersprache, Vollmachten der Bischöfe, den Katechismus, das Osterfest sowie die Einheit der Kirche.
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===Sekretariat für die publizistischen Angelegenheiten (Pressesekretariat) ===
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Das Sekretariat für Presse und Publizistik legte im März und April ein Projekt in zwei Teilen vor. Es behandelte verschiedene Nachrichtenmittel - Presse, Radio, Film, Fernsehen.<br>
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'''Direktor''': Msgr. O'Connor, Erzbischof von Laodizea, Vorsitzender der Päpstlichen Kommission für Film und Funk, Rektor des nordamerikanischen Kollegs in Rom.  <br>
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'''Sekretär''': Msgr. Deskur, Untersekretär der Päpstlichen Kommission für Film und Funk.
  
Für die Kommission zu Fragen der Mission referierte Kardinal Agagianian im März und April siebenmal. Es ging um folgende Probleme: Arbeit der Mission, Disziplin des Klerus, die Orden, die Liturgie, die Disziplin der Gläubigen, Lehre in den Seminaren sowie missionarische Zusammenarbeit. Die Kommission für das Laienapostolat brachte ihre Vorstellungen durch Kardinal Cento in den Juni-Sitzungen ein. Sie waren in drei Kapitel mit vier Teilen untergliedert und äußerten sich zu allgemeinen Fragen des religiösen und sozialen Apostolats der Laien. ,
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'''Mitglieder:''' George Andrew Beck, Bischof von Salford, Wilhelm Kempf, Bischof von Limburg, Pietro Canisio van Lierde, Weihbischof und Generalvikar der Vatikanstadt, René Louis Marie Stourm, Bischof von Amiens, Abilio del Campo y de la Bárcena, Bischof von Calahorra, [[Stefan László]], Bischof von Eisenstadt, die Monsignori Mario Boehm, Albino Galletto, Andrea Spada, Jean Bernard, James Tucek, die Ordenspriester Alberto Moreno Arango (Jesuit), Antonio Stefanizzi (Jesuit), Emile Gabel (Assumptionist), Georg Friedrich Heinzmann (Maryknoll). Don Luigi Zanoni (Paulist), Msgr. Salvator Canals; Angel Herrera Y Oria, Bischof von Málaga.
  
Das Sekretariat für Presse und Publizistik legte im März und April ein Projekt in zwei Teilen durch seinen Referenten Msgr. O'Connor vor. Es behandelte verschiedene Nachrichtenmittel - Presse, Radio, Film, Fernsehen.
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'''Konsultoren:''' William E. Cousins, Erzbischof von Milwaukee, Patrick Francis Lyons, Bischof von Sale, James Louis McNulty, Bischof von Paterson, Albert Zuroweste, Bischof von Belleville, Erbet Bednorz, Bischof und Koadjutor von Kattowitz, Emiliano Frenette, Bischof von San Girolamo, die Monsignori Alberto Devoto, Karl Becker, Giuseppe Gioacchino Salcedo, Giustino Ortiz, Thimoty Flynn, die Priester Jakob Haas und Karl August Siegel, die Ordenspriester Rémond Pichard (Dominikaner), Frans van Waesberge (Dominikaner), Angel Andrew (Franziskaner), Pietro Frandizis (Franziskaner), Enrico Baragli (Jesuit). Vincenzo Tavora, Bischof von Aracaju, und Msgr. Emanuele Lopez da Cruz, Msgr: Fausto Vallainc, Msgr. Zoltan L. Nyisztor, Msgr. Arthur Ryan, Erzbischof Bernard Sheil, Weihbischof von Chikago, Msgr. [[Erich Klausener]] und Rev. Jean M. Poitevin; William Hart, Bischof von Dunkeld.
  
Das Sekretariat für die Einheit der Christen brachte vier Projekte ein: Katholischer Ökumenismus, das Gebet für die Einheit der Christen, das Wort Gottes als Mittel zur Einigung und religiöse Freiheit. Gemäß der Fragestellung des Sekretariats werden im Projekt das Recht des Menschen auf die Religion sowie das Recht und die Verantwortung innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft dargelegt. Darüber referierte Kardinal Bea der Zentralkommission.
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===Verwaltungssekretariat für die Vorbereitung des Konzils===
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'''Direktor ''': Kardinal Di Jorio. <br>
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'''Sekretär''': Msgr. Guerri. <br>
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Die Monsignori Enrico Arato, Gaspare Cantagalli und Ferrero Conti sowie die Laien Graf Enrico Pietro Galeazzi, Mario Seganti, Massimo Spada, Luigi Mennini, Francesco Vacchini, Raffaele Quadrani und Fernando Musa.
  
 
==Die Vorbereitungsarbeit insgesamt==
 
==Die Vorbereitungsarbeit insgesamt==
Am 14. November 1960 fand in St. Peter eine Festsitzung der Zentralkommission zusammen mit allen speziellen Vorbereitungskommissionen und Sekretariaten statt. Danach begannen die Vorbereitungskommissionen ihre Arbeit. Die Sichtung und Analyse der 2150 Schreiben mit fast 9000 Einzelwünschen nahm lange Zeit in Anspruch. Das Material wurde koordiniert und in 2000 Karteikarten zusammengestellt. Danach arbeitete die Kommission zusammenfassende Berichte der einzelnen Länder aus, mit statistischen Daten und allgemeinen Angaben, die für eine bestimmte Nation kennzeichnend waren. Darauf ließen sich schließlich jene Themen ermitteln, denen die Mehrheit der Bischöfe ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Die Kommissionen und deren Unterkommissionen berieten die Vorlagen für das Konzil, die in den Versammlungen zur Abstimmung gebracht wurden. Die so entstandenen 70 (69-72) Schemata [Entwürfe] (‚auf 119 Druckhefte verteilt, im Gesamtumfang von 2060 Seiten) von Konstitutionen [Lehrstücke] oder von Dekreten gingen an die vom Heiligen Vater konstituierte Zentralkommission, in der der Papst selbst den Vorsitz führte. Ihre erste von sieben Sitzungen‚  begann am 12. Juni 1961. Sämtliche Antworten dieser Befragungen wurden schließlich vom Sekretariat der Zentralen Vorbereitungskommission druckreif gemacht und in 16 Quartbänden mit insgesamt 9920 Seiten, in lateinischer Sprache abgefasst, herausgegeben. Fünfzehn dieser Bände gelten als geheim, da sie mit großem Freimut alle Probleme der Kirche der einzelnen Länder behandeln.
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Am 14. November 1960 fand in St. Peter eine Festsitzung der Zentralkommission zusammen mit allen speziellen Vorbereitungskommissionen und Sekretariaten statt. Danach begannen die Vorbereitungskommissionen ihre Arbeit. Die Sichtung und Analyse der 2150 Schreiben mit fast 9000 Einzelwünschen nahm lange Zeit in Anspruch. Das Material wurde koordiniert und in 2000 Karteikarten zusammengestellt. Danach arbeitete die Kommission zusammenfassende Berichte der einzelnen Länder aus, mit statistischen Daten und allgemeinen Angaben, die für eine bestimmte Nation kennzeichnend waren. Darauf ließen sich schließlich jene Themen ermitteln, denen die Mehrheit der Bischöfe ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Die Kommissionen und deren Unterkommissionen berieten die Vorlagen für das Konzil, die in den Versammlungen zur Abstimmung gebracht wurden. Die so entstandenen 70 (69-72) Schemata [Entwürfe] (‚auf 119 Druckhefte verteilt, im Gesamtumfang von 2060 Seiten) von Konstitutionen [Lehrstücke] oder von Dekreten gingen an die vom Heiligen Vater konstituierte Zentralkommission, in der der Papst selbst den Vorsitz führte. Ihre erste von sieben Sitzungen begann am 12. Juni 1961. Sämtliche Antworten dieser Befragungen wurden schließlich vom Sekretariat der Zentralen Vorbereitungskommission druckreif gemacht und in 16 Quartbänden mit insgesamt 9920 Seiten, in lateinischer Sprache abgefasst, herausgegeben. Fünfzehn dieser Bände gelten als geheim, da sie mit großem Freimut alle Probleme der Kirche der einzelnen Länder behandeln.
  
Im Frühjahr 1962 legen die Vorbereitungskommissionen Entwürfe zu den unterschiedlichsten Themen vor. Außerdem hatte die Zentralkommission sechs Konstitutionsentwürfe behandelt, die von der theologischen Kommission mit Kardinal Ottaviani als Referenten vorbereitet worden waren.. Am 21. Juni 1962 findet die letzte Sitzung der Zentralkommission statt. Die Vorbereitungsarbeiten finden damit ihren Abschluss und werden im Oktober 1962 durch [[Konzilskommissionen]] abgelöst.  
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Im Frühjahr 1962 legen die Vorbereitungskommissionen Entwürfe zu den unterschiedlichsten Themen vor. Außerdem hatte die Zentralkommission sechs Konstitutionsentwürfe behandelt, die von der theologischen Kommission mit Kardinal [[Alfredo Ottaviani]] als Referenten vorbereitet worden waren. Am 21. Juni 1962 findet die letzte Sitzung der Zentralkommission statt. Die Vorbereitungsarbeiten finden damit ihren Abschluss und werden im Oktober 1962 durch [[Konzilskommissionen]] abgelöst.  
  
 
Die Schemata wurden den Konzilsvätern zugesandt und konnten sich durch Lektüre und Erwägungen auf die vorliegenden Fragen vorbereiten. Es sei sehr wünschenswert, so Johannes XXIII., dass jeder Konzilsteilnehmer rechtzeitig und schriftlich dem Generalsekretariat oder dem Kardinalstaatssekretär alles übermittele, was ihm auf Grund des Konzils und der Umstände mitteilenswert scheine.
 
Die Schemata wurden den Konzilsvätern zugesandt und konnten sich durch Lektüre und Erwägungen auf die vorliegenden Fragen vorbereiten. Es sei sehr wünschenswert, so Johannes XXIII., dass jeder Konzilsteilnehmer rechtzeitig und schriftlich dem Generalsekretariat oder dem Kardinalstaatssekretär alles übermittele, was ihm auf Grund des Konzils und der Umstände mitteilenswert scheine.
  
 
[[Kategorie:Römische Kurie]]
 
[[Kategorie:Römische Kurie]]
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[[Kategorie:Johannes XXIII.]]
 
[[Kategorie:II. Vatikanum]]
 
[[Kategorie:II. Vatikanum]]

Aktuelle Version vom 5. April 2024, 08:47 Uhr

Vorlage:Unvollständig Die Vorbereitungskommissionen und Sekretariate wurden durch das Motu proprio Superno dei nutu von Papst Johannes XXIII. zum kommendem Zweiten Vatikanischen Konzil an Pfingsten (5. Juni) 1960 eingesetzt. Er skizzierte darin 15 Punkte der Vorbereitungsarbeit.

Die Vorbereitungskommissionen ersetzten die Commissio antepraeparatoria zur entfernteren Vorbereitung des Konzils. Sie begannen nach einer Audienz in der Peterskirche bei Papst Johannes XXIII. am 14. November 1960 ihre Arbeit. Diese wurden im Oktober 1962 durch Konzilskommissionen abgelöst.

Im Laufe der Vorbereitungszeit bildete die Zentralkommission die Sammelstelle für die Arbeitsresultate der anderen Kommissionen. Jede Kommission fasste ihre Untersuchungsergebnisse zusammen und legte sie als Projekte der Zentralkommission vor, welche die bei ihr eingegangenen Studien der Vorbereitungskommissionen und Sekretariate sorgfältig prüfte und auf ihren Sitzungen deren Projekte und Vorschläge detailliert analysierte und korrigierte.

Während der Vorbereitungszeit für das Konzil erlitten Papst Johannes sowie seine Weg- und Gesinnungsgefährten einen schweren Verlust. Am 30. Juni 1961 verstarb Kardinalstaatssekretär Domenico Tardini. Der an seiner Stelle ernannte Kardinal Amleto Cicognani konnte es, obgleich auch er in die Fußtapfen des Papstes trat, weder an Format noch an Erfahrung, Autorität und Arbeitsfähigkeit mit dem verstorbenen Kardinal Tardini aufnehmen. Darum lastete nun ein Großteil der Arbeit unmittelbar auf den Schultern des Papstes.

Der Papst berief für die zehn Vorbereitungskommissionen 700 Geistliche aus über 70 Ländern und aus der Römischen Kurie, die vom Herbst 1960 an, das Konzil thematisch und organisatorisch vorbereiten.

Die Kommissionen, ihre Aufgaben, Mitglieder und Konsultoren

Folgende Namen wurden im Osservatore Romano ab Juni 1960 bis November 1961 abgedruckt und aus der Herder-Korrespondenz, Herder Verlag, entnommen: Vierzehnter Jahrgang 1959/60, S. 496-497, 542-543; Fünfzehnter Jahrgang, 1960/61, S. 55-57, 101-102, 199, 248, 296-297, 392, 443; Sechzehnter Jahrgang, S. 104, 274.

Theologische Kommission

Sie hatte die Aufgabe, Fragen, die sich auf die Heilige Schrift, die heilige Überlieferung, den Glauben und die Moral beziehen, zu erforschen.
Präsident: Kardinal Alfredo Ottaviani. Sekretär des Heiligen Offiziums.
Sekretär: P. Sebastian Tromp SJ, Professor an der Gregorianischen Universität.

Mitglieder: Francesco Carpino, Erzbischof von Monreale, Marcel Marie Dubois, Erzbischof von Besançon, Alfredo Vincente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre (Brasilien), Albert Stohr, Bischof von Mainz, Lionel Audet, Weihbischof von Quebec, Franjo Franic, Bischof und Apostolischer Administrator von Split, James H. Griffiths, Weihbischof von New York, Joseph Schröffer, Bischof von Eichstätt, John Joseph Wright, Bischof von Pittsburgh, Maxim Hermaniuk, Ruthenischer Erzbischof von Winnipeg, Platon V. Kornyljak, Byzantinischer Exarch für die Ukrainer und Ruthenen in Deutschland, ferner die Professoren Lucien Cerfaux, Löwen, Joseph Fenton, Washington, Salvatore Garofalo, Neapel, Gerard Philips, Löwen, Antonio Piolanti, Rom, Michael Schmaus, München, Charles Journet, Fribourg, der Redakteur des "Ami du Clergé", A. Michel, und die Ordenspriester PP. Carlo Balic OFM, Luigi Ciappi OP, Eduard Dhanis Sj, M. Rosario Gagnebet OP, Ludovico Gillan OP, Franz Hürth Sj, Giacorno Ramirez OP, Augustin Trape OESA.Mosgr. Pietro Pavao, Augustino Ferrari Toniolo. Damian van den Eynde (Franziskaner), Maurice Roy, Erzbischof von Québec.

Konsultoren: Prof. Andre Bride, Lyon, Prof. Johannes Brinktrine, Paderborn, Prof. Artur Janssens, Mecheln, Prof. Georges Jouassard, Lyon, Prof. Heribert Schauf, Aachen, sowie die Ordenspriester PP. Rosario Anastasio OCD, Marcel Belanger OMI, Yves Congar OP, P. Dander SJ, Henri de Lubac SJ, Laurentius di Fonse OFMConv, Emmanuele Doronzo OMI, Bernhard Häring CSSR, Alessandro Kerrigan OFM, Boaventura Kloppenburg OFM, Michel Labourdette OP, P. Lecuyer CSSp, Ermenegildo Lio OFM, Leone Ambrogio Ondrak OSB, Amadeo Rossi CM, Gioacchino Salaverri SJ, Dominikus Unger OMCap, Johannes Witte Sj, Bartolomeo Xiberta OCarm, die Salesianer Domenico Bertetto und Giorgio Castellino, Prof. Ignaz Backes, Trier, Prof. Philippe Delhaye, Lille, Prof. Rene Laurentin, Angers. Msgr. Ugo Lattanzi, Raimond Sigmond OP und Gustav Gundlach SJ, P. Ernst Vogt SJ, Rektor des Päpstlichen Bibelinstitutes in Rom, P. Philippus a SS. Trinitate (Unbeschuhter Karmelit), P. Narciso Garcia (Claretiner); P. Umberto Betti OFM; .

Kommission für die Bischöfe und die Diözesen

Die Kommission für die Bischöfe und die Leitung der Diözesen hatte sechs Projekte zu folgenden Fragen erörtert: Seelsorge, Einteilung der Diözesen, Versammlung der Bischöfe, Verhältnis zwischen den Bischöfen und der Römischen Kurie, Weihbischöfe und Koadjutoren. Diese Projekte wurden der Zentralkommission auf den Mai/Juni-Sitzungen 1960 von Kardinal Marella vorgelegt. Im Juni kam das Projekt über das Verhältnis zwischen Bischöfen und Ordensleuten hinzu, das von einer gemischten Kommission der Bischöfe und Ordensleute erarbeitet worden war.
Präsident: Kardinal Marcello Mimmi, Sekretär der Konsistorialkongregation; und nach dessen Tod Kardinal Paolo Marella
Sekretär; Msgr. Gawlina, Erzbischof von Madito, Rektor des polnischen Kollegs in Rom.

Mitglieder: Emile Maurice Guerry, Erzbischof von Cambrai, Casimiro Morcillo Gonzalez, Erzbischof von Zaragoza, Philippe Nabaa, Melchitischer Erzbischof von Beirut, Ermenegildo Florit, Erzbischof und Koadjutor von Florenz, Michael Browne, Bischof von Galway und Kilmacduagh, Georges Leon Pelletier, Bischof von Trois-Rivières, Leo Jozef Suenens, Weihbischof von Mecheln, Giuseppe Piazzi, Bischof von Bergamo, Antoine Khoreiche, Maronitischer Bischof von Saido, Joseph Gargitter, Fürstbischof von Brixen, Alberto Castelli, Titularbischof von Jericho, John J. Krol, Weihbischof von Cleveland, Raul Primatesta, Weihbischof von La Plata George P. Dwyer, Bischof von Leeds, Pierre Veuillot, Bischof von Angers, Matthias Wehr, Bischof von Trier, ferner Msgr. Giuseppe Pasquazi, Auditor der Rota, Fernand Boulard, Domkapitular in Paris, und P. Felice Cappello SJ, Professor der Gregoriana. Luigi Carli, Bischof von Segni, Msgr. Jean Rupp, Weihbischof von Paris, Jean Villot, Erzbischof und Koadjutor von Lyon, Vicente Enrique Y Tarancón, Bischof von Solsona.

Konsultoren: Marie-Joseph Lemieux, Erzbischof von Ottawa, jus tin Daniel Simonds, Weihbischof von Melbourne, Miguel Dario Miranda y Gómez, Erzbischof von Mexiko, William Brady, Erzbischof von St. Paul (Minnesota), Helder Pessoa Camara, Weihbischof von Rio de janeiro, Jerome D. Hannan, Bischof von Scranton, Narciso jubany Arnau, Weihbischof von Barcelona, Pablo Corrca Leon, Bischof von Cúcuta, Thomas G. Muldoon, Weihbischof von Sydney, Albino Mensa, Bischof von Ivrea, Abt Emiliano Lucchesi (Vallombrosaner), P. Wilfried joseph Dufault, Generalsuperior der Augustiner v. d. Assumption, P. Gennaro Fermández del S. Cuore, Generalprokurator der Augustiner-Rekollekten, P. Giacomo Martegnani Sj, P. Gommaro Michiels OFMCap, P. Carlo Szrant CSSR, P. Titus aus dem Passionistenorden. Msgr. Julien Gouet. Werenfried van Straaten OPraem. Vincentas Brizgys, Titularbischof von Bosana. Die Priester Johannes Lamprecht und Francesco Milini (Scalabrinianer), Leo R. Smith, Weihbischof von Buffalo, Gaetano Stano, Generalprokurator der Franziskaner-Konventualen, Demetrio Moscato, Erzbischof von Salerno; Leo Binz, Erzbischof von Dubuque; Petar Cu1e, Bischof von Mostar; Geraldo Fernandes CMF, Bischof von Londrina.

Kommission für die Disziplin von Klerus und Volk

Der Kommission für die Disziplin des Klerus lagen 17 Projekte vor: Benefizien und die Heiligkeit der Priester, die Tonsur, kirchliche Vermögensverwaltung, Pflichten der Pfarrer, kirchliche Ämter, kirchlicher Besitz, Pflichten in der Seelsorge, Kirchengebote, Messstipendien, freiwillige Spenden und Priesterweihe. Sie wurden von Kardinal Ciriaci vorgelegt und in der Februar-, Mai- und Juni-Sitzung 1960 beraten.
Präsident: Kardinal Pietro Ciriaci. P. Berutti OP, Generalassistent des Dominikanerordens
Sekretär: Professor am Angelicum.

Mitglieder: Charles De Provenchères, Erzbischof von Aix, Raffaele Baratta, Erzbischof von Perugia, Alois Hudal, Titularbischof von Ela, Sahag Laurent Koguian, Titularbischof von Comana und Vikar des Armenischen Patriarchates von Zilizien für die Diözese Beirut, William Philbin, Bischof von Clonfert, Ernest A. Primeau, Bischof von Manchester, die Monsignori Pietro Mattioli, Charles Lefebvre, Martino Giusti, Giuseppe D'Ercole, Heinrich Hoffmann, Luigi Piovesana, Rev. Guglielmo Onclin und die Ordenspriester Mario Pinzuti (Olivetaner), Ludwig Bender (Dominikaner), Agantangelo da Langasco (Kapuziner), Josef Grisar (Jesuit), Edoardo Regatillo (Jesuit), ferner Rev. Klemens Tilmann (Oratorianer) und Fr. Anselmus (Schulbruder). Henri Mazerat, Bischof von Frejus-Toulon. Anton Vovk, Bischof von Laibach, und Msgr. Urbano Krizomali. P. Vittorio M. Costantini (Franziskaner-Konventuale), Enrico Nicodemo, Msgr. Domenico Dottarelli, Msgr. Simon Delacroix und P. Herbert Linenberger (Gesellschaft vom Kostbaren Blut), Msgr. Jakob Weinbacher, Roberto Ronca, Erzbischof von Lepanto, Msgr. Valerian Meystowicz und Alessandro Gottardi, P. Wilhelm Möhler (Pallottiner), Msgr. Peter Whitty und p. Marcellino Cabreras CMF; Anton Vovk, Bischof von Laibach.

Konsultoren: Eugeniusz Baziak, Titularerzbischof und Apostolischer Administrator von Krakau, Luis del Rosario, Erzbischof von Zamboanga, Paul Yoshigoro Taguchi, Bischof von Osaka, Pio Alberto Fariña Fariña, Titularbischof von Citarizo, Luis Baccino, Bischof von San José de Mayo, Miguel Raspanti, Bischof von Moron, Massimi no Dominguez y Rodriguez, Weihbischof von Havanna, die Monsignori Celestino Trezzini und Georg Schlichte, die Priester Giovanni Belloni und Laurent McReavy, die Ordenspriester William O'Connell (Franziskaner), Giorgio Montico (Konventuale), Giuseppe Craveiro da Silva (Jesuit), Gottfried Heinzel (Jesuit), Henri Barre (Kongregation vom Heiligen Geist), Giuseppe Muzio (Salesianer), Carlo Tommaso Dragone (paulist), William Slattery (Kongregation der Missionen), Carlo P. Greco, Bischof von Alessandria, und Giovanni Francesco Motte OFM, Msgr. Grazioso Ceriani. Rev. André Brien, Rev. Jean Honoré, Rev. Hugo Aufderbeck und Giovanni Catti; Philipp F. Pocock, Erzbischof-Koadjutor von Toronto, Philipp F. Pocock, Erzbischof-Koadjutor von Toronto, Santos Moro Briz, Bischof von Avila; Ernesto Corripio Ahumada, Bischof von Tampico; Rev. Lamberto De Echeverria; Don Milan Durica (Salesianer); Msgr. Nicola Fuscon. Arthur Douville, Bischof von Saint-Hyacinthe.

Kommission für Ordensleute (Ordenskommission)

Die Kommission für die Ordensleute legte ein Schema über die geistliche Vollkommenheit vor, das in einige Kapitel und Abschnitte unterteilt war und von Kardinal Valeri auf den Sessionen im Februar, Mai und Juni referiert wurde.
Präsident: Kardinal Valerio Valeri. Präfekt der Konzilskongregation
Sekretär:P. Rousseau OMI, bisher Generalprokurator der Kongregation der Oblaten v. d. Unbefl. Empfängnis Mariens.

Mitglieder: Girolamo Bartolomeo Bortignon, Bischof von Padua, Arturo Tabera Araoz, Bischof von Albacete, Enrico Romolo Compagnone, Bischof von Anagni, die Ordenspriester Giulio Fohl (Benediktiner), Thomas Tascon (Dominikaner), Gioacchino Sanchis (Franziskaner), Pierre Tocanel (Konventuale), Lazzaro d'Arbonne (Kapuziner), Thomas Keulemans (Karmelit alter Observanz), Pietro Maria Abellán (Jesuit), Albert van Biervliet (Redemptorist), Edvard Heston (Kongregation vom heiligen Kreuz), Gervais Quénard (Assumptionist), Servo Goyeneche (Claretiner), Emilio Fogliasso (Salesianer), Alvaro del Portillo (Opus Dei). Joseph McShea, Bischof von Allentown. Die Ordenspriester Pietro Rutten (Kreuzherr) und Francesco Savarese (Minime) sowie Bruder Alessandro (Maristen-Schulbruder). P. Thomas van den Broek (Prämonstratenser), Hieronymus Gassner OSB, Joseph Urtasun, Erzbischof von Avignon.

Konsultoren: Bernardino Echeverria Ruiz, Bischof von Ambato, Msgr. André Baron, Rev. Patrice François Cremin, die Ordenspriester Abt Giuseppe Ricciotti (Regularkanoniker vom Lateran), Abt Gabriel Sortais (reformierter Zisterzienser-Trappist), Zaccaria da S. Mauro (Kapuziner), Adolar Zumkeller (Augustiner-Eremit), Sigard Kleiner (Karmeliter alter Observanz), Romeo O'Brien (Karmeliter alter Observanz), Beniamino della SS. Trinià (Unbeschuhter Karmelit), Vittore di Gesù e Maria (Unbeschuhter Karmelit), Robert Svoboda (Kamillianer), Carlo Corcoran (Kongregation vom heiligen Kreuz), Candido Bajo (Claretiner), Francesco Molinari (Missionar von La Salette), Enrico Piazzano (Josefiner von Asti), Gaston Courtois (Kongregation der Figli della Carià), die Priester Eugenio Fornasari (Paulist), Armand Le Bourgeois (Eudist), Amadeo de Fuenmayor (Opus Dei). Louis Séverin Haller, Titularbischof von Bethlehem und Abt Nullius von St-Maurice, die Ordenspriester Gerardy Mulcahy (Franziskaner) und Theodore Foley (Passionist). P. Jean F. Barbier (Franziskaner), Abt Hubert Noots (Prämonstratenser), Andreas Guay (Oblate) und Gerardo Escudero (Claretiner), P. Giovanni Mix (Resurrektionist), George Flahiff, Erzbischof von Winnipeg; Pacifico M. Luigi Perantoni, Bischof von Gerace-Locri.

Kommission für die Verwaltung der Sakramente

Die Kommission für die Disziplin der Sakramente brachte in der Januar-, Mai-, und Juni-Session 9 Projekte durch Kardinal Aloisi-Masella ein. Sie bezogen sich auf die Sakramente Firmung, Buße und Ehe sowie auf Ehehindernisse, Ehekonsens, Eheprozess und Scheidung.
Präsident: Kardinal Benedetto Aloisi Masella. Präfekt der Sakramentenkongregation
Sekretär: P. Bidagor SJ, Professor an der Gregorianischen Universität.

Mitglieder: José Garcia y Goldaraz, Erzbischof von Valladolid, Antonio Maria Alves de Siqueira, Erzbischof-Koadjutor von São Paolo in Brasilien, Armando Fares, Erzbischof von Catanzaro, Franjo Seper, Erzbischof von Zagreb, Jean Chedid, Bischof von Arca und Vikar des Patriarchates für die Maroniten, die Monsignori Boleslav Filipiak, William Doheny, Emanuele Bonet y Muixi, Giovanni Pinna, Lorenzo Miguelez, Giuseppe Michele Pinto, Klemens Vinzenz Bastnagel, die Priester Nikolaus Mörsdorf und Henri Wagnon, die Ordenspriester Ulrich Beste (Benediktiner), Pietro Lumbreras (Dominikaner), Witomir Jelicic (Franziskaner), Adolf Ledworloz (Franziskaner), Heinrich Evers (Kongregation vom Heiligen Sakrament). Luigi Bentivoglio, Erzbischof von Catania, Marcello Morgante, Bischof von Ascoli-Piceno.

Konsultoren: Danio Bolognini, Bischof von Cremona, Alfonso Maria Ungarelli, Bischof und Prälat nullius von Pinheiro, Enrique Rau, Bischof von Mar del Plata, Valerian Belanger, Weihbischof von Montreal, Juan Felix Pepén y Soliman, Bischof von Higüey, Msgr. Luigi Lituma Portocarrero, Msgr. Jean Levillain, Rev. Tommaso Barberena, die Ordenspriester Gerhard Oesterle (Benediktiner), Stefano Gomez (Dominikaner), Marco Said (Dominikaner), Guido Brisebois (Franziskaner), Roberto Zavalloni (Franziskaner), Michele Fabregas (Jesuit), Marcellino Zalba (Jesuit), Professor Karl Rahner SJ, Msgr. Jacques Denis, P. Antoine Delchard SJ, P. Giovanni Visser (Redemptorist) und P. Antonio Peinador (Claretiner), Michael Toros, Apostolischer Administrator für die jugoslawischen Teile der Diözesen Görz, Gradisca, Triest und Capodistria.

Kommission für die Liturgie

Die Liturgiekommission hatte nur ein Projekt, eine Konstitution mit acht Kapiteln, erarbeitet. Nach dem Tode von Cicognani führte in der April/Mai-Session Kardinal Larraona die Verhandlungen fort.
Präsident: Kardinal Gaetano Cicognani. Präfekt der Ritenkongregation
Sekretär: P. Annibale Bugnini CM.

Mitglieder: Joseph Gogué, chaldäischer Erzbischof von Bassorah, Carlo Rossi, Bischof von Biella, Karel Justien Calewaert, Bischof von Gent, Franz Zauner, Bischof von Linz, Joseph Malula, Weihbischof von Léopoldville, die Monsignori Gioacchino Nabuco, Igino Angles Pamies, Joseph Pascher, Mario Righetti, Pietro Borella, Giovanni Schiavon, die Priester Karl Kniewald, John O'Connell, Johannes Quasten, die Ordenspriester Abt Bernardo Capelle (Benediktiner), Josef Andreas Jungmann (Jesuit), Gregorio Martinez de Antonana (Claretiner), die Priester Giulio Bevilacqua (Oratorianer), Giuseppe Pizzoni (Kongr. der Missionen). Juan Hervás y Benet, Titularbischof von Dora und Ordinarius von Ciudad Real, und Henri Jenny, Weihbischof von Cambrai. Msgr. Giovanni Fallani, Otto Spülbeck, Bischof von Meißen, Simon K. Landersdorfer, Bischof von Passau, Msgr. Enrico Cattaneo und P. Aimon M. Roguet OP; Prälat Romano Guardini.

Konsultoren: Joseph Walsh, Erzbischof von Tuam, Tadeusz Pawel Zakrzewski, Bischof von Plock, Kazimierz Josef Kowalski, Bischof von Kulm, Francis Xaver Muthappa, Bischof von Coimbatore, die Monsignori Michael Pfliegler, Theodor Klauser, Theodor Schnitzler, die Priester Antoinc Chavasse, Anton Hänggi, Pierre Jounel, Frederic McManus, Giairo Mejia, Ignazio Onativia, John Percy, Valerio Vigorelli, die Ordenspriester Bonifaz Luykx (Prämonstratenser), Abt Giovanni Bruno Canizzaro (Benediktiner), Bernard Botte (Benediktiner), Eugenio Cardine (Benediktiner), Gottfried Diekmann (Benediktiner), Policarp Radò (Benediktiner), Pietro Siffrin (Benediktiner), Cyprian Vagaggini (Benediktiner), Ansgar Dirks (Dominikaner), Pietro Maria Gy (Dominikaner), Johannes Hofinger (Jesuit), Herman Schmidt (Jesuit), Marcel Dubois (Redemptorist), Vincent Kennedy (Basilianer), die Priester Heinrich Kahlefeld (Oratorianer) und August Born (Gesellschaft vom kath. Apostolat). Giuseppe Calderari, Salvatore Capoferri, Aden Terzariol, Orazio Cocchetti, Ildefonso Tassi OSB, Roger le Deault, Kongregation vom Heiligen Geist. Msgr. Salvatore Famoso. Msgr. Johannes Wagner und die Priester Amadé George Marlimort und Lukas Brinkhoff (Franziskaner), Msgr. Ernesto Moneta Caglio und Rev. Balthasar Fischer; P. Giorgio De Lepeleere (Picpus).

Kommission für die Studien und Seminare (Studienkommission)

Die Kommission für Studien und Seminare stellte im Februar und Juni drei Projekte für ein Dekret vor, zu Fragen der Priesterberufung, des Gehorsams gegenüber dem geistlichen Lehramt, der akademischen Studien an Hochschulen und kirchlichen Schulen sowie der Ausbildung der Seminaristen.
Präsident: Kardinal Giuseppe Pizzardo. Präfekt der Studienkongregation
Sekretär: Paul Augustin Mayer OSB.

Mitglieder: Marcelino Olaechea Loizaga, Erzbischof von Valenzia, Paolo Botto, Erzbischof von Cagliari, Emile Arsenius Blanchet, Titularerzbischof von Philippopel, John Patrick Cody, Bischof von Kansas City, Michael Keller, Bischof von Münster, Louis Marie De Bazelaire de Ruppierre, Bischof von Chambéry, Sebastian Vayalil, Bischof von Palai, Franz Nestor Adam, Bischof von Sitten, Giuseppe Carraro, Bischof von Verona, Agostino Saba, Bischof von Nicotera und Tropea, Roger Johan, Bischof von Agen, die Monsignori Pier Carlo Landucci, Carlo Figini, André Combes, die Ordenspriester Benedetto Lavaud (Dominikaner), Ilarino da Milano (Kapuziner), Gabriele M. Roschini (Servit), Paolo Dezza (Jesuit), Paolo Muñoz Vega (Jesuit), Cornelio Fabro (Stigmatiner), Rev. Alfons Stickler (Salesianer). Antonio Ferreira Gomez, Bischof von Porto, und der Ordenspriester Pierre Girard (Sulpizianer). Paolo Savino, Weihbischof von Neapel, und Giovanni Colombo, Weihbischof von Mailand; Msgr. Donald J. Herlihy, Plinio Pascoli, Vincenzo Faraoni, Roberto Masi, Antonio Angioni, die Priester Vincenzo Lores und Francesco Spadafora, Msgr. Rudolf Bandas, Professor Hubert Jedin, François Marty, Erzbischof von Reims, Vincenzo Jacono, Titularbischof von Patara, und Francesco Bertoglio, Titularbischof von Paro; Loras Thomas Lane, Bischof von Rockford.

Konsultoren: Alfredo Cifuentes Gómez, Erzbischof von La Serena, Egidio Bignamini, Erzbischof von Ancona, Patrick Louis O'Boyle, Erzbischof von Washington, Octoviano Márquez Tóriz, Erzbischof von Angelopolis, Giuseppe Amici, Erzbischof von Modena, François Marty, Erzbischof von Reims, Luis Manresa Formosa, Bischof von Quezaltenango, die Monsignori Francesco Olgiati, Luigi Sonzogni, Albert Lang, Rodolfo Bandas, Antonio Angioni, die Priester Karl Adam und Andreas Bigelmair, die Ordenspriester Thomas Camelot (Dominikaner), Vincenzo Beltram de Heredia (Dominikaner), Leopold Denis (Jesuit), Emileo Jombart (Jesuit), Stanislas de Lestapis (Jesuit). Msgr. William J. McDonald und Johann E. Steinmüller, Rev. Germain Martil, P. Donato Baldi (Franziskaner) und Louis Bouyer (Oratorianer), sowie der Laie Prof. Francesco Vito, Rektor der Kath. Universität Mailand, Msgr. Arthur Pitton, Rev. Jose M. Albareda-Herrera (Opus Dei), P. Laureano Suarez (Piarist), Msgr. Erich Kleineidam und Rev. Luigi Bettazzi; Norberto Perini, Erzbischof von Fermo; Giuseppe D' Avack, Erzbischof von Camerino; Msgr. Bernhard Geyer; Msgr. Giuseppe De Luca.

Kommission für die Orientalischen Kirchen

Elf Projekte zu Fragen der Ostkirchen wurden im Januar, Februar, Mai und Juni vorgetragen. Sie behandelten die Sakramente, die Riten, das Offizium Divinum, die Patriarchen, die Communicatio in sacris mit nicht-katholischen orthodoxen Christen, die Muttersprache, Vollmachten der Bischöfe, den Katechismus, das Osterfest sowie die Einheit der Kirche.
Präsident: Kardinal Amleto Cicognani. Sekretär der Kongregation für die Orientalischen Kirchen.
Sekretär:P. Welykyi OSBasil.

Mitglieder: Johannes Bucko, Erzbischof und Apostolischer Visitator der byzantinischen Ukrainer in Westeuropa, Giacomo Testa, Erzbischof von Heraklea, Konstantin Bohachevsky, ruthenischer Erzbischof von Philadelphia, Gregorios B. Varghese Thangalathil, syro-malankarischer Erzbischof von Trivandrum, Joseph Parecattil, syromalabarischer Erzbischof von Ernakulam, Matthew Kavukatt, syro-malabarischer Erzbischof von Changanacherry, Raphael Rabban, chaldäischer Erzbischof von Kerkuk, Denys Antoine Hayek, syrischer Erzbischof von Aleppo, Pierre Dib, maronitischer Bischof von Kairo, Alexander Scandar, Bischof von Assiut, Gabriel Gesù Jacob, Titularbischof von Eritro, die Monsignori Ovidio Bejan, Ignazio Mansourati, die Ordenspriester Garabed Amaduni (Mechitarist), Teodoro Minisci (Basilianer), Felice Gosmann (Augustiner), Maurizio Gordillo (Jesuit), Clemente Pujol (Jesuit), Alfonso Raes (Jesuit), Pelopidas Stephanou (Jesuit), Girolamo Cornelis (Assumptionist), Daniele Stiernon (Assumptionist). Marco Japundzic (Franziskaner des III. Ordens). Ignace Ziadé, Erzbischof von Beirut. Andrea Katkoff, Titularbischof von Nauplia und Bischofskoadjutor des Byzantinischen Ritus, Celso Sipowic, Titularbischof von Mariamme, und Basilius Cristea, Titularbischof von Lebet, P. Neofitus Edelby (Basilianer v. Aleppo).

Konsultoren:die Monsignori Sebastianos Chereath und Cesare Spallanzani, die Priester Stefano Bentia, Paolo Garò, Joannes Kaldani, Ioannes Malak, Isaias Tumbas, die Ordenspriester Litvinos Bawens (Benediktiner), Thomas Becquet Priester Litvinos Bawens (Benediktiner), Thomas Becquet (Benediktiner), Germano Giovanelli (Basilianer), Melezio Wojnar (Basilianer), Atanasius Hage (Basilianer), Neofito Edelby (Basilianer), Pierre Benoît (Dominikaner), Alfons Mitnacht (Augustiner), Michele Lacko (Jesuit), Giuseppe Valentini (Jesuit), Ioannes Sofronov (Passionist), Elpidios Stephanou (Assumptionist), Placido di San Giuseppe (Karmelit), Dustan Donovan (Atonement-Franziskaner), Maurice Blondeel (Weißer Vater). Arnold van Lantschoot (Prämonstratenser). Die Ordenspriester Angelico Lazzeri und Basilio Talatinian (beide Franziskaner). Ignace Ziadé, Maronitischer Erzbischof von Beirut, Rev. Johannes Gerhard A. M. Remmers; Msgr. Marian Stroiny; F. W. Bednarski OP; Rev. Franz Dvornik.

Kommission für die Missionen

Für die Kommission zu Fragen der Mission referierte Kardinal Agagianian im März und April siebenmal. Es ging um folgende Probleme: Arbeit der Mission, Disziplin des Klerus, die Orden, die Liturgie, die Disziplin der Gläubigen, Lehre in den Seminaren sowie missionarische Zusammenarbeit.
Präsident: Kardinal Gregorio Pietro Agagianian, Präfekt der Kongregation für die Glaubensverbreitung.
Sekretär: Msgr. Mathew, Erzbischof von Apamea, Britischer Militärvikar (früher Apostolischer Delegat für Britisch-Afrika).

Mitglieder: Victor Sartre, Erzbischof und Apostolischer Delegat in Skandinavien, Vittore Sarre, Titularerzbischof von Beroe, John Kodwo Amissah, Erzbischof von Cape Coast, Joachim Ammann, Titularbischof von Petnelisso, Tarcisius Heinrich Joseph van Valenberg, Titularbischof von Comba, Msgr. Stanislas Lokuang, die Ordenspriester Erzabt Henricus Suso Brechter, Thomas Ohm (Benediktiner), Raffaele Moya (Dominikaner), Alfons Schnusemberg (Franziskaner), Pio da Mondreganes (Kapuziner), Calliste Lopinot (Kapuziner), Bernardo Cyrillus (Unbeschuhter Karmelit), Pasquale D'Elia (Jesuit), Hieronymus D'Souza (Jesuit), Johannes Rommerskirchen (Oblat), André Seumois (Oblat), Franz Rosenbaum (Gesellschaft vom Göttlichen Wort). Luciano Rubio (Augustiner). Ordenspriester Pierre Humbertclaude (Marianist). P. Domenico Grasso (Jesuit), Aurelio Signora, Bischof und Prälat nullius von Pompei; José Lecuona Labandibar, Titularbischof von Vagada.

Konsultoren: Hermann Spiess, Titularbischof und Abt nullius von Peramiho, Hector Enrique Santos, Bischof von Santa Rosa de Copán, Msgr. Giacomo Madden, die Priester Vincent ChenChen-Tao und Olav Graf, die Ordenspriester Antonino Abate (Dominikaner), Hermes Peeters (Franziskaner), Giorgio Eldarov (Konventuale), Timoteo L. Bouscaren (Jesuit), Ludovico Buijs (Jesuit), Luigi Civisca (Jesuit), Johann Staffner (Jesuit), Jean Soury-Lavergne (Gesellschaft Mariens), Armando Reuter (Oblat), Giorgio Vromant (Oblat). Erzbischof Juan C. Sison, Apostolischer Administrator von Nuova Segovia. Ignazio Gregorio Larraiiaga Lasa, Bischof von Ping-Liang; Luis Joseph Cabana, ehemaliger Erzbischof von Rubaga, Uganda. Msgr. Klaus Mund, Msgr. Alfred G. M. Mulders, P. Emile Gathier (Jesuit), Caspar Caufield (Passionist), Giovanni B. Tragella (Inst. Peter und Paul, Ambrosius und Karl für die Auswärtigen Missionen), Alfred Cauwe (Weißer Vater), Johannes B. Beckmann (Missionsgesellschaft Bethlehem, Schweiz). P. Bernard Fennelly (Kongr. v. HI. Geist), Secondo Garcia, Bischof und Apostolischer Vikar von Puerto Ayacucho, Celestin J. Damiano, Erzbischof und Bischof von Camden, P. François Legrand (Missionar von Scheut) und Luigi Bisoglio (Kongregation der Missionen), Jose M. Antonio da Conceisçāo Cordeiro, Erzbischof von Karachi; P. E1ias Gomez Dominguez (Mercedarier).

Kommission für das Laienapostolat (für Apostolat der Laien)

In den Bereichen der katholischen religiösen und sozialen Aktion. Die Kommission für das Laienapostolat brachte ihre Vorstellungen durch Kardinal Cento in den Juni-Sitzungen 1960 ein. Sie waren in drei Kapitel mit vier Teilen untergliedert und äußerten sich zu allgemeinen Fragen des religiösen und sozialen Apostolats der Laien.
Präsident: Kardinal Fernando Cento.
Sekretär: Msgr. Glorieux, Geistlicher Beirat des ständigen Komitees der Internationalen Kongresse für das Laienapostolat, römischer Chefkorrespondent von "La Croix".

Mitglieder: Evasio Colli, Erzbischof von Parma, Ismaele Mario Castellano, Titularerzbischof von Colossae, Gabriel Garrone, Erzbischof von Toulouse, Allen James Babcock, Bischof von Grand Rapids, Fulton J. Sheen, Weihbischof von New York, Gabriel Bukatko, Eparch von Crisio, Primo Gasbarri, Weihbischof von Velletri, Franz Hengsbach, Bischof von Essen, Ferdinando Baldelli, Titularbischof von Aperle, die Monsignori Aurelio Sabattani, Luigi Civardi, Emilio Guano, Pietro Pavan, Agostino Ferrari Toniolo, Joseph Cardijn, Joseph Geraud, Santo Quadri, Ferdinand Klostermann, die Priester Albert Bonet Marrugat, Anton Cortbawi, Henri Donze, die Ordenspriester Cirillo Bernardo Papali (Unbeschuhter Karmelit), Johannes Hirschmann (Jesuit), Paolo Lopez de Lara (Jesuit), Roberto Tucci (Jesuit). Prälat Albert Stählin, Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Monsignori Jean Rodhain und Antoon Ramselaar, die Ordenspriester Georges J arlot (Jesuit) und J an Ponsioen (Herz-Jesu-Priester), Emamuele Larraln Errázuriz, Bischof von Thalia, Erzbischof Gilla Vincenzo Gremigni, Bischof von Novara, Msgr. Ferdinando Prosperini und P. Giuseppe Menichelli (Kongregation der Missionen), Msgr. Gottfried Dossing und Msgr. Wilhelm Bokler; Msgr. Jacques Bonet und Rev. Albert Lanquentin.

Konsultoren: Emanuel Trindade Salgueiro, Erzbischof von Evora, Owen McCann, Erzbischof von Kapstadt, Ambrose Rayappan, Erzbischof von Pondichérry und Cuddalore, Bernardin Gantin, Erzbischof von Cotonou, Emanuel Larrain Errázuriz, Bischof von Talca, Joseph Blomjous, Bischof von Mwanza, Boleslaw Kominek, Titularbischof von Vaga, Bryan Gallagher, Bischof von Port Pirie, Benedict Tomizawa, Bischof von Sapporo, José Armando Gutierrez Granier, Weihbischof von La Paz, Reginald John Delargey, Weihbischof von Auckland, Msgr. Ferdinando Lambruschini, Rev. Henri Caffarel, die Ordenspriester Raimondo Spiazzi (Dominikaner), Salvatore Lener (Jesuit), Pietro Pillai (Oblat), Guilleaume Ferrée (Kongregation der Missionen), Emanuele Fernández-Conde, Bischof von Córdoba. Rev. Victor Portier, Vincens de Vogelaere (Dominikaner). Msgr. Luigi Ligutti, Msgr. George Higgins, P. Peter Richards (Passionist), Msgr. Edouard Bourgeois und William F. Kelly, Alexander Carter, Bischof von Sault Sainte Marie; Salvatore Russo, Bischof von Acireale, Dragutin Nežic, Bischof von Parenzo und Pola; Alonso Toriz Cobián, Bischof von Querétaro; Msgr. Luigi Del Pietro; Rev. Michele Benzo.

Zentralkommission

Vorsitzender: Papst Johannes XXIII.
Generalsekretär: Msgr. Erzbischof Pericle Felici von Samosata, Päpstlicher Vikar des Petersdoms, mit dem Rang des Sekretärs einer Päpstlichen Kongregation.
Präsident: Eugen Kardinal Tisserant, Dekan des Heiligen Kollegiums.
Sekretär: Msgr. Beniamino Nardone.

Die Repräsentation der Gesamtkirche: Zur Zentralkommission gehörten Vertreter aus 5 verschiedenen Ländern beider Hemisphären. Man hatte Sorge dafür getragen, dass alle spezifischen Probleme der unterschiedlichsten Länder beleuchtet und beurteilt werden konnten. Die Mitglieder und Konsultatoren einer Kommission wurden nach ihrem umfassenden Wissen in theologischen und allgemeinkirchlichen Fragen ausgewählt sowie nach ihrer pastoralen Erfahrung. Die Zentralkommission setzte sich aus 108 Mitgliedern und 27 Konsultatoren zusammen. Ihr Präsident war der Papst selbst. Unter den Mitgliedern und Konsultatoren befanden sich 67 Kardinäle, 5 Patriarchen, 36 Erzbischöfe, 5 Bischöfe, 15 Prälaten der Kurie und 7 Ordensleute.

Nach dem Kommentar des "Osservatore Romano" vom 16. Juni 1960, hat sich der Papst bei der Zusammensetzung der Zentralkommission, die nach seinen Worten bei der Konzilsvorbereitung nicht nur eine formale Aufgabe erfüllt, sondern, die entscheidende Rolle spielt, von dem Gesichtspunkt leiten lassen, dass die gesamte Kirche in ihr repräsentiert werden solle. Deshalb wurden alle Vorsitzenden der regionalen Bischofskonferenzen, soweit solche als ständige Einrichtungen existieren, zu Mitgliedern berufen, unter ihnen die Vorsitzenden der deutschen, der bayerischen, der österreichischen und der schweizerischen Bischofskonferenz. Aber auch die Gegenden der Welt, in denen die Zusammenarbeit der Oberhirten noch nicht diese institutionelle Form gefunden hat, wurden berücksichtigt. Kein größerer Bezirk der Welt ist ohne Vertretung geblieben. Die Missionsländer sind sorgsam beachtet worden. Auch die Berufung der Patriarchen des Ostens und der Ordensoberen bringt das Prinzip der Repräsentation aller Jurisdiktionsbereiche zum Ausdruck. Der Heilige Vater hat davon gesprochen, dass heutzutage jeder Katholik als solcher Weltbürger sein müsse. Dass dieses Bewusstsein tatsächlich lebendig ist, wird durch die erfreuliche Tatsache bewiesen, dass nirgendwo in den Spalten der Presse nationale Rivalitäten sichtbar geworden oder nach dem Proporzsystem Erwägungen über die Vertretung der einzelnen Nationen angestellt worden sind.

Mitglieder : Die Kardinäle Eugéne Tisserant (Rom), van Roey (Mecheln), Goncalves Cerejeira (Lissabon), Liénart (Lille), Tappouni (Syrischer Patriarch von Antiochien), McGuigan (Toronto), Gilroy (Sydney), Spellman (New York), de Gouveia (Lourenco Marques, Mocambique), de Barros Camara (Rio de Janeiro), Pla y Deniel (Toledo), Arteaga y Betancourt (Havanna), Joseph Frings (Köln), Caggiano (Buenos Aires), Tien-Chen-sin (Peking), de la Torre (Quito, Ecuador), Siri (Genua), D' Alton (Armagh), McIntyre (Los Angeles), Wyszynski (Warschau), Leger (Montreal), Gracias (Bombay), Wendel (München), Garibi y Rivera (Guadalajara, Mexiko), Barbieri (Montevideo), Godfrey (Westminster), König (Wien), Muench (Rom), Tatsuo Doi (Tokio), Alfrink (Utrecht), Santos (Manila), Rugambwa (Rutabo, Ostafrika), Jullien (Rom), Larraona (Rom) und Heard (Rom). Außerdem gehören der Zentralkommission auf Grund des Motu proprio diejenigen Kurienkardinäle an, die einer der besonderen Kommissionen oder Sekretariate präsidieren. Stefan I. Sidarouss, Koptischer Patriarch von Alexandrien, Maximos IV. Saigh, Melchitischer Patriarch von Antiochien, und Paul II. Cheikho, Chaldäischer Patriarch von Babylon, sowie die Erzbischöfe Chacón (Mérida, Venezuela), Beras (San Domingo), Ujcic (Belgrad), Finbar Ryan (Port of Spain, Trinidad), Chávez Gonzáles (San Salvador), Silva Santiago (Concepcion, Chile), Mena Porta (Asunción, Paraguay), Grösz (Kalocsa), Antezana y Rojas (La Paz, Bolivien), Campbell (Glasgow), Cooray (Colombo, Ceylon), McKeefry (Wellington, Neuseeland), Marcel Lefebvre (Dakar, Westafrika), Alter (Cincinnati), Graner (Dacca, Pakistan), Hurley (Durban, Südafrika), Landázuri Ricketts (Lima, Peru), Bernier (Gaspé, Kanada), Perrin (Karthago), Concha Cordoba (Bogotá, Kolumbien), Bazin (Rangoon, Birma), Poirier (Port-au-Prince, Haiti), Bernard (Brazzaville, Aquatorialafrika), Rakotomamala (Tananarive, Madagaskar), Yago (Abidjan, Elfenbeinküste), sodann die Bischöfe Verwimp (Kisantu, Kongo), Suhr (Kopenhagen), Jelmini (Lugano), Ngo-dinh-Thuc (Vinh-Long, Indochina), Schamarch (Rabaul, Neu-Guinea), Soegijapranata (Semarang, Indonesien), Quinlan (Chunchon, Korea). Carlo Kardinal Confalonieri, Sekretär der Konsistorialkongregation. Aus Orden: der Abtprimas der Benediktiner, Benno Gut, der Generalminister der Franziskaner, August Sépinski, und der General der Jesuiten, Johannes Janssens. Kardinal Copello (Rom) und der Generalmagister der Dominikaner, Michael Browne. Msgr. Alberto Gori, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, Julius Kardinal Töpfer, Bischof von Berlin, Msgr. Federico Callori di Vignale, Angelo Dell'Acqua, Enrico Dante und Mario Nasalli Rocca di Corneliano, Clemente Kardinal Micara, Generalvikar von Rom, und Luigi Kardinal Traglia, Pro-Generalvikar von Rom, Kardinal Ernesto Ruffini, Erzbischof von Palermo, Erzbischof Alfred Bengsch, Bischof von Berlin, Kardinal José Humberto Quintero, Erzbischof von Caracas (Venezuela) Franjo Seper, Erzbischof von Zagreb; Msgr. Ernesto Camagni; Albert Gregory Kardinal Meyer, Erzbischof von Chicago; Gustavo Kardinal Testa und Francesco Kardinal Roberti; Paul M. Kardinal Richaud, Erzbischof von Bordeaux; Giuseppe Kardinal Ferretto, Bischof von Sabina und Poggio Mirteto. Fernando Kardinal Quiroga y Pa1acios, Erzbischof von Santiago de Cornpostela, und Giovanni B. Kardinal Montini, Erzbischof von Mailand..

Konsultoren: Patriarch Jose Da Costa Nunes, Vize-Camerlengo der Kirche, so dann die folgenden Sekretäre bzw. Assessoren der Kongregationen: Pietro Parente, Assessor des Heiligen Offiziums, Giuseppe Ferretto, Assessor der Konsistorialkongregation, Pietro Sigismondi, Sekretär der Propaganda, Antonio Samore, Sekretär der Kongregation für die Außerordentlichen Angelegenheiten, Angelo Dell' Acqua, Unterstaatssekretär, Acacio Coussa, Assessor der Kongregation für die Orientalische Kirche, Cesare Zerba, Sekretär der Sakramentenkongregation, Pietro Palazzini, Sekretär der Konzilskongregation, Paolo Philippe, Sekretär der Ordenskongregation, Enrico Dante, Sekretär der Ritenkongregation, Dino Staffa, Sekretär der Studienkongregation, Vittorio Bartoccetti, Sekretär der Apostolischen Signatur, Francesco Brennan, Dekan der Rota, Pietro Sfair, Erzbischof von Nisibi, Pio Paschini, Emeritierter Rektor der Lateranensischen Universität, Arturo Wynen, Emeritierter Auditor der Rota, Alberto Canestri, Emeritierter Auditor der Rota, Alfredo Cavagna, Prälat, Dom Pietro Salmón, Abt von San Girolamo, P. Réginald Garrigou-Lagrange OP, P. Alberto Vaccari SJ. Giuseppe Rossi, Regens der Apostolischen Pönitentiarie, Francesco Tinello, Regens der Apostolischen Kanzlei, Silvio Romani, Subdatar, Abt Anselmo M. Albareda (Benediktiner), Präfekt der Vatikanischen Bibliothek. Msgr. Martino Giusti. Primo Principi, Erzbischof von Tiana und Sekretär der Kongregation für die Verwaltung von St. Peter in Rom, Francesco Carpino, Titularerzbischof von Sardica, Assessor der Konsistorialkongregation.

Sekretariate

Sekretariat für die Einheit der Christen oder Sekretariat für die Wiedervereinigung der Christen (Einheitssekretariat)

Das Sekretariat für die Einheit der Christen brachte vier Projekte ein: Katholischer Ökumenismus, das Gebet für die Einheit der Christen, das Wort Gottes als Mittel zur Einigung und religiöse Freiheit. Gemäß der Fragestellung des Sekretariats werden im Projekt das Recht des Menschen auf die Religion sowie das Recht und die Verantwortung innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft dargelegt.
Präsident: Kardinal Augustin Bea.
Sekretär: Msgr. Willebrands, Beauftragter des niederländischen Episkopates für ökumenische Fragen.

Mitglieder: Lorenz Jaeger, Erzbischof von Paderborn, Joseph Marie Martin, Erzbischof von Rouen, John Carmel Heenan, Erzbischof von Liverpool, Franc,:ois Charriere, Bischof von Lausanne, Genf und Fribourg, Emile Joseph Marie De Smedt, Bischof von Brügge, Pieter Antoon Nierman, Bischof von Groningen, die Monsignori Josef Höfer, Michael Maccarrone, die Ordenspriester Charles Boyer (Jesuit), James Cunnigham (Paulist). Gerard M. Corr (Servit), Gerhard M. F. van Velsen, Bischof von Kroonstad, und Abt Leo v. Rudloff OSB, Rev. Gustave Thils, Msgr. Heinrich Ewers, Thomas Holland, Bischof-Koadjutor von Portsmouth.

Konsultoren: die Monsignori Hermann Volk und Henry Francis Davis, die Priester Alberto Bellini, Johannes Feiner, Eduard Stakemeier, Frans Thijssen, Giovanni Vodopivec, die Ordenspriester Pierre Dumont (Benediktiner), Christopher Dumont (Dominikaner), Jérôme Hamer (Dominikaner), Gregory Baum (Augustiner), Maurice Bevenot (Jesuit), Gustav Weigel (Jesuit), Edoardo Hanahoe (Atonement-Franziskaner), George Tavard (Atonement-Franziskaner), Rev. Petrus Michalon (Sulpizianer), Msgr. John Oesterreicher und P. Stephan Diebold (Kongregation der Missionen), Rev. Werner Becker (Oratorianer).

Sekretariat für die publizistischen Angelegenheiten (Pressesekretariat)

Das Sekretariat für Presse und Publizistik legte im März und April ein Projekt in zwei Teilen vor. Es behandelte verschiedene Nachrichtenmittel - Presse, Radio, Film, Fernsehen.
Direktor: Msgr. O'Connor, Erzbischof von Laodizea, Vorsitzender der Päpstlichen Kommission für Film und Funk, Rektor des nordamerikanischen Kollegs in Rom.
Sekretär: Msgr. Deskur, Untersekretär der Päpstlichen Kommission für Film und Funk.

Mitglieder: George Andrew Beck, Bischof von Salford, Wilhelm Kempf, Bischof von Limburg, Pietro Canisio van Lierde, Weihbischof und Generalvikar der Vatikanstadt, René Louis Marie Stourm, Bischof von Amiens, Abilio del Campo y de la Bárcena, Bischof von Calahorra, Stefan László, Bischof von Eisenstadt, die Monsignori Mario Boehm, Albino Galletto, Andrea Spada, Jean Bernard, James Tucek, die Ordenspriester Alberto Moreno Arango (Jesuit), Antonio Stefanizzi (Jesuit), Emile Gabel (Assumptionist), Georg Friedrich Heinzmann (Maryknoll). Don Luigi Zanoni (Paulist), Msgr. Salvator Canals; Angel Herrera Y Oria, Bischof von Málaga.

Konsultoren: William E. Cousins, Erzbischof von Milwaukee, Patrick Francis Lyons, Bischof von Sale, James Louis McNulty, Bischof von Paterson, Albert Zuroweste, Bischof von Belleville, Erbet Bednorz, Bischof und Koadjutor von Kattowitz, Emiliano Frenette, Bischof von San Girolamo, die Monsignori Alberto Devoto, Karl Becker, Giuseppe Gioacchino Salcedo, Giustino Ortiz, Thimoty Flynn, die Priester Jakob Haas und Karl August Siegel, die Ordenspriester Rémond Pichard (Dominikaner), Frans van Waesberge (Dominikaner), Angel Andrew (Franziskaner), Pietro Frandizis (Franziskaner), Enrico Baragli (Jesuit). Vincenzo Tavora, Bischof von Aracaju, und Msgr. Emanuele Lopez da Cruz, Msgr: Fausto Vallainc, Msgr. Zoltan L. Nyisztor, Msgr. Arthur Ryan, Erzbischof Bernard Sheil, Weihbischof von Chikago, Msgr. Erich Klausener und Rev. Jean M. Poitevin; William Hart, Bischof von Dunkeld.

Verwaltungssekretariat für die Vorbereitung des Konzils

Direktor : Kardinal Di Jorio.
Sekretär: Msgr. Guerri.
Die Monsignori Enrico Arato, Gaspare Cantagalli und Ferrero Conti sowie die Laien Graf Enrico Pietro Galeazzi, Mario Seganti, Massimo Spada, Luigi Mennini, Francesco Vacchini, Raffaele Quadrani und Fernando Musa.

Die Vorbereitungsarbeit insgesamt

Am 14. November 1960 fand in St. Peter eine Festsitzung der Zentralkommission zusammen mit allen speziellen Vorbereitungskommissionen und Sekretariaten statt. Danach begannen die Vorbereitungskommissionen ihre Arbeit. Die Sichtung und Analyse der 2150 Schreiben mit fast 9000 Einzelwünschen nahm lange Zeit in Anspruch. Das Material wurde koordiniert und in 2000 Karteikarten zusammengestellt. Danach arbeitete die Kommission zusammenfassende Berichte der einzelnen Länder aus, mit statistischen Daten und allgemeinen Angaben, die für eine bestimmte Nation kennzeichnend waren. Darauf ließen sich schließlich jene Themen ermitteln, denen die Mehrheit der Bischöfe ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Die Kommissionen und deren Unterkommissionen berieten die Vorlagen für das Konzil, die in den Versammlungen zur Abstimmung gebracht wurden. Die so entstandenen 70 (69-72) Schemata [Entwürfe] (‚auf 119 Druckhefte verteilt, im Gesamtumfang von 2060 Seiten) von Konstitutionen [Lehrstücke] oder von Dekreten gingen an die vom Heiligen Vater konstituierte Zentralkommission, in der der Papst selbst den Vorsitz führte. Ihre erste von sieben Sitzungen begann am 12. Juni 1961. Sämtliche Antworten dieser Befragungen wurden schließlich vom Sekretariat der Zentralen Vorbereitungskommission druckreif gemacht und in 16 Quartbänden mit insgesamt 9920 Seiten, in lateinischer Sprache abgefasst, herausgegeben. Fünfzehn dieser Bände gelten als geheim, da sie mit großem Freimut alle Probleme der Kirche der einzelnen Länder behandeln.

Im Frühjahr 1962 legen die Vorbereitungskommissionen Entwürfe zu den unterschiedlichsten Themen vor. Außerdem hatte die Zentralkommission sechs Konstitutionsentwürfe behandelt, die von der theologischen Kommission mit Kardinal Alfredo Ottaviani als Referenten vorbereitet worden waren. Am 21. Juni 1962 findet die letzte Sitzung der Zentralkommission statt. Die Vorbereitungsarbeiten finden damit ihren Abschluss und werden im Oktober 1962 durch Konzilskommissionen abgelöst.

Die Schemata wurden den Konzilsvätern zugesandt und konnten sich durch Lektüre und Erwägungen auf die vorliegenden Fragen vorbereiten. Es sei sehr wünschenswert, so Johannes XXIII., dass jeder Konzilsteilnehmer rechtzeitig und schriftlich dem Generalsekretariat oder dem Kardinalstaatssekretär alles übermittele, was ihm auf Grund des Konzils und der Umstände mitteilenswert scheine.