Kleines Seminar

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Als kleines Seminar wird eine kirchliche Schule für Jungen bezeichnet, deren Schüler vorhaben, Priester zu werden. Getragen werden diese Schulen von Diözesen oder Ordensgemeinschaften. Im deutschen Sprachraum gibt es so gut wie keine solche kleine Seminare mehr. Vor allem in Entwicklungsländern haben sie ihre Bedeutung jedoch beibehalten, da es aufgrund mangelhafter öffentlicher Schulbildung nötig ist, die Ausbildung schon in jungen Jahren in die Hand zu nehmen. Eine Verpflichtung nach Abschluss des kleinen Seminars Priester zu werden, besteht (natürlich) nicht. Die Kirche hat sich vielmehr im 2. Vatikanum verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass beim Besuch solcher Einrichtungen staatlich anerkannte Abschlüsse erworben werden.

Literatur

  • 2. Vatikanum: Dekret über die Ausbildung der Priester. Optatam totius, 3.
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