Arnulf von Metz

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Der heilige Arnulf von Metz (* 13. August 582? in Lay-Saint-Christophe bei Nancy, heutiges Frankreich; † 18. Juli wohl 640 bei Remiremont) war Ratgeber und Hausmeier Theudeberts II., König von Austrasien, und von 614 bis 629 Bischof von Metz.

Biografie

Arnulf gehörte einem fränkischen Adelsgeschlecht an. Er heiratete Doda, die jedoch 612 in ein Kloster eintrat, woraufhin Arnulf sich zum Priester weihen ließ. Schn zuvor war er zu einem wichtigen Ratgeber Theudeberts II., König von Austrasien, aufgestiegen. 614 wurde er zum Bischof von Metz berufen, ein Amt, das er nur widerwillig annahm. Schon als Bischof war er für seinen bußfertigen Lebenswandel bekannt. Er war Vormund des austrasischen Königs Dagobert I. Sein Sohn Ansegisel heiratete Begga, die Tochter Pippins. Aus dieser Ehe gingen die Karolinger hervor. Im Jahr 624 trat Arnulf von seinem Bischofsamt zurück und zog sich in die Vogesen, wo auch sein Freund Romarich lebte, als Einsiedler zurück.

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