Thomas Maria Renz

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Thomas Maria Renz (Lic theol.; * 9. Dezember 1957 in München) ist Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Thomas Maria Renz empfing am 8. Oktober 1984 durch Kardinal Joachim Meisner in Rom die Priesterweihe. Er war in Bad Saulgau als Pfarrer tätig. Am 29. April 1997 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Rottenburg-Stuttgart und Titularbischof von Rucuma. Die Bischofsweihe empfing er am 22. Juni 1997 im Dom zu Rottenburg durch Kardinal Walter Kasper. Am 24. Juni 1997 wurde er zum Bischofsvikar ernannt. Seit 2005 ist Renz Familiar im Deutschen Orden. Im Bischöflichen Ordinariat leitet er die Hautabteilung II - Orden, Säkularinstitute und geistliche Gemeinschaften und die Hauptabteilung III - Jugend. Er ist Mitglied des Domkapitels und der Sitzung des Bischöflichen Ordinariats.

Weihbischof =

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 29. April 1997 zum Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart und Titularbischof von Rucuma. Die Bischofsweihe empfing er am 22. Juni 1997 durch Bischof Walter Kasper. Mitkonsekratoren waren Johannes Kreidler und Bernhard Rieger. Er ist Mitglied der ADVENIAT-Kommission und der Kommission Weltkirche der Deutsche Bischofskonferenz und Gebietsreferent Region IV (Heilbronn-Neckarsulm, Hohenlohe, Mergentheim, Schwäbisch Hall).

Bischof Renz ist ein Befürworter der Aktion 1000plus.

Position

Zur Frau

Auf die Frage nach der Weihe von Priesterinnen müsse nach Weihbischof Thomas Maria Renz dort behandelt werden, wo auch die Entscheidungskompetenz liege. Letztlich könne das nur ein neues Konzil sein. Die Frage nach dem Diakonat der Frau habe Johannes Paul II. aber nicht behandelt. Papst Franziskus habe dazu sogar mehrfach Expertenkommissionen eingesetzt.

Renz könne gut verstehen, wenn Frauen sich ausgeschlossen fühlten, so Renz. Wichtig sei aber der Blick auf realistische Ziele, wie Frauen in der Kirche im öffentlichen und liturgischen Leben mehr wahrgenommen würden. Er befürworte daher die Arbeit an diözesanen Lösungen, wo diese möglich seien, etwa bei Frauen als Taufspenderinnen. "Das wäre kirchenrechtlich möglich, unser Bischof hat da jetzt auch schon die Weichen dafür gestellt. Das halte ich für einen ganz wichtigen Schritt, weil das wichtigste Sakrament in der Kirche die Taufe ist."

Angesprochen auf die Frage nach seinem Umgang mit Frauen, die sich zur Priesterin berufen fühlen, sagte Renz, er sei in diesen Gesprächen hilflos und ohnmächtig. Diese Berufung seien ein Geschehen zwischen Gott und den Menschen und die Kirche müsse sie ernstnehmen. "Wir müssen uns diesen Fragen stellen. Und da hoffe ich, dass wir im Synodalen Weg in Deutschland und in der Weltkirche weiterkommen."

Renz hält Frauen im Kardinalsamt für denkbar. "Ich kann mir sehr gut eine Frau als Kardinal vorstellen, das ist nicht an das Weiheamt gebunden", sagte er in einem Instagram-Talk der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Mittwoch. Kardinälinnen wären seiner Einschätzung nach kirchenrechtlich möglich, auch ohne Priesterinnen- und Bischöfinnenweihe.[1]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Weihbischof Renz: Kann mir Frauen im Kardinalsamt vorstellen Katholisch.de AM 8. JULI 2021
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