Simonie

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Simonie besteht im Kauf oder Verkauf geistlicher Dinge. Sie geht auf Simon Magus zurück, von dem die Apostelgeschichte berichtet, dass er Petrus und Johannes Geld angeboten habe, um von ihnen die Macht zu empfangen, anderen Gläubigen die Hände aufzulegen, damit sie den Heiligen Geist empfangen können (Apg 8,18-19 EU). Zu Simon dem Zauberer, der die geistliche Macht kaufen wollte, die er inåç den Aposteln am Werk sah, sagte der heiligen Petrus: „Dein Silber fahre mit dir ins Verderben, wenn du meinst, die Gabe Gottes lasse sich für Geld kaufen“ (Apg 8,20 EU). Er hielt sich an das Wort Jesu: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8 EU) (Vgl. schon Jes 55,1 EU). Man kann sich nicht geistliche Güter aneignen und so tun, als wäre man deren Besitzer oder Herr, denn sie kommen von Gott. Man kann sie nur als Geschenk von ihm empfangen (KKK, Nrn. 2118+2121).

Die Simonie ist durch das erste Gebot eine verboten Sünde gegen die Gottesverehrung (KKK, Nr. 2139).

Päpstliches

Innozenz III.

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