Paul Vollmar

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Paul Vollmar SM (Dr. theol.; * 11. Oktober 1934 in Überlingen, Deutschland; † 2. Mai 2021 in Zürich[1]) war Weihbischof des Bistums Chur.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Paul Vollmar trat 1954 der Ordensgemeinschaft der Marianisten bei und empfing am 14. März 1964 die Priesterweihe. 1967 wurde er von der Uni Freiburg promoviert. Seine Dissertation widmete Vollmar den «liturgischen Anschauungen des Ignaz Heinrich Wessenberg», dem letzten Generalvikar des im Jahre 1821 aufgehobenen Bistums Konstanz. 1968 kam Paul Vollmar als Religionslehrer und Hausgeistlicher für die Marianisten nach Zürich und wirkte zwischen 1972 und 1984 als Rektor der Freien Katholischen Schulen Sumatra. Während seiner achtjährigen Amtszeit als Provinzial (1984 bis 1992) der Schweizer Marianisten leitete er 65 Mitbrüder und reorganisierte den Orden.

Weihbischof

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 4. März 1993 zum Weihbischof im Bistum Chur und Titularbischof von Missua. Er empfing am 31. Mai 1993 gemeinsam mit Weihbischof Peter Henrici die Bischofsweihe in Einsiedeln. Hauptkonsekrator war Kardinal Bernardin Gantin, Nebenkonsekratoren waren Pierre Mamie und Wolfgang Haas. Vollmar war zunächst als Generalvikar für Graubünden, Glarus und das Fürstentum Liechtenstein tätig, seit 1998 wirkte er in der gleichen Funktion für die Urschweiz. 2003 wurde Paul Vollmar Generalvikar mit der besonderen Verantwortung für die Seelsorge in den Kantonen Zürich und Glarus. 2004 arbeitete Vollmar als Schweizer Vertreter an der Revision des deutschsprachigen Messbuchs mit. 2006 initiierte er das Projekt «Werkstätten Zukunft Kirche Zürich», das in den Pfarreien einen mehrstufigen und interaktiven Prozess in Gang setzte. Am 15. Oktober 2009 trat er im Alter von 75 Jahren als Weihbischof zurück und lebte seither in Zürich.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Weihbischof Paul Vollmar im Alter von 86 Jahren gestorben Kath.ch am 3. Mai 2021
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