Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen

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Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen (lat.: Pontificium Consilium ad Unitatem Christianorum Fovendam) ist ein Organ der Römischen Kurie und wurde am 5. Juni 1960 durch Papst Johannes XXIII. unter dem Namen Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen als Vorbereitungskommission für das Zweite Vatikanische Konzil gegründet.

Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, gehört von Amtswegen der Mitgliedschaft der Kongregation für die Glaubenslehre an. Es gehören ihm rund 40 Mitglieder aus aller Welt. Dazu kommen etwa 20 Mitarbeiter der Kurienbehörde. Die östliche Sektion ist für das Gespräch mit den orthodoxen und den altorientalischen Kirchen zuständig, die westliche Sektion für die Kontakte zu den protestantischen Gemeinschaften und den Anglikanern.

Anstoß zur Gründung

Den Anstoß zur Gründung gab Lorenz Jaeger aus Paderborn. Er wandte sich in eiem Brief an Papst Johannes XXIII.: "Eure Heiligkeit möge gnädigst eine Päpstliche Kommission zur Förderung der Einheit der Christen errichten." Papst Johannes XXIII. gründete unter dem Namen Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen das Einheitssekretariat. Papst Paul VI. bestätigte es 1966, das seit 1988 "Päpstlicher Rat für die Förderung der Einheit der Christen" heisst.

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