Manfred Spieker: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Manfred]] Spieker studierte  nach dem Abitur 1963 in Freiburg [[Politikwissenschaft]], [[Philosophie]] und [[Geschichte]] an den Universitäten Freiburg, Berlin und München. Er promovierte 1973 zum Dr. phil. bei Prof. Dr. [[Hans Maier]] an der Universität München mit der Arbeit „Neomarxismus und Christentum. Zur Problematik des Dialogs“.
 
[[Manfred]] Spieker studierte  nach dem Abitur 1963 in Freiburg [[Politikwissenschaft]], [[Philosophie]] und [[Geschichte]] an den Universitäten Freiburg, Berlin und München. Er promovierte 1973 zum Dr. phil. bei Prof. Dr. [[Hans Maier]] an der Universität München mit der Arbeit „Neomarxismus und Christentum. Zur Problematik des Dialogs“.
  
Prof. Dr. Manfred Spieker habilitierte sich 1982 für das Fach Politische Wissenschaft an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln mit dem Thema „Legitimationsprobleme des Sozialstaates in der Bundesrepublik Deutschland“. Professor Spieker ist über seinen Lehrstuhl hinaus in Deutschland, in der katholischen Kirche und international bekannt und gefragt.
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Prof. Dr. Manfred Spieker habilitierte sich 1982 für das Fach Politische Wissenschaft an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln mit dem Thema „Legitimitätsprobleme des Sozialstaates in der Bundesrepublik Deutschland“. Professor Spieker ist über seinen Lehrstuhl hinaus in Deutschland, in der katholischen Kirche und international bekannt und gefragt.
  
Er war leitender Mitarbeiter des Sekretariats der [[Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland|Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland]], Redakteur des Mitteilungsblattes „Synode“ und Sekretär der Sachkommission „Erziehung, Bildung, Information“ (1970-1972). Als wissenschaftlicher Assistent war er von 1972-1982 am Forschungsinstitut für politische Wissenschaft und europäische Fragen an der Universität Köln beschäftigt. Im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates vertritt er als Beobachter den Heiligen Stuhl seit 1995.
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Er war leitender Mitarbeiter des Sekretariats der [[Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland|Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland]], Redakteur des Mitteilungsblattes „Synode“ und Sekretär der Sachkommission „Erziehung, Bildung, Information“ (1970-1972). Als wissenschaftlicher Assistent war er von 1972-1982 am Forschungsinstitut für politische Wissenschaft und europäische Fragen an der Universität Köln beschäftigt. Im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates vertrat er als Beobachter den Heiligen Stuhl in den Jahren 1995-2001.
 
Gastprofessuren nimmt er an der Universidad de Valparaiso/Chile (1988), an der Fakultät für Katholische Theologie in Erfurt (1991), an der Universität Gabriela Mistral in Santiago de Chile (1997) und an der Universität in Vilnius (1998) wahr. In den Jahren 2002 - 2007 war er Präsident der ''Association International pour l’Enseignement Social Chrétien'' (AIESC) [Internationale Vereinigung für Christliche Soziallehre].
 
Gastprofessuren nimmt er an der Universidad de Valparaiso/Chile (1988), an der Fakultät für Katholische Theologie in Erfurt (1991), an der Universität Gabriela Mistral in Santiago de Chile (1997) und an der Universität in Vilnius (1998) wahr. In den Jahren 2002 - 2007 war er Präsident der ''Association International pour l’Enseignement Social Chrétien'' (AIESC) [Internationale Vereinigung für Christliche Soziallehre].
  

Version vom 22. Oktober 2015, 16:38 Uhr

Prof. Dr. Manfred Spieker

Manfred Spieker (*4. April 1943 in München; Prof. Dr.) ist Professor für Christliche Sozialwissenschaften am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück seit 1983. Er ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.

Biografie

Manfred Spieker studierte nach dem Abitur 1963 in Freiburg Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Freiburg, Berlin und München. Er promovierte 1973 zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Hans Maier an der Universität München mit der Arbeit „Neomarxismus und Christentum. Zur Problematik des Dialogs“.

Prof. Dr. Manfred Spieker habilitierte sich 1982 für das Fach Politische Wissenschaft an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln mit dem Thema „Legitimitätsprobleme des Sozialstaates in der Bundesrepublik Deutschland“. Professor Spieker ist über seinen Lehrstuhl hinaus in Deutschland, in der katholischen Kirche und international bekannt und gefragt.

Er war leitender Mitarbeiter des Sekretariats der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Redakteur des Mitteilungsblattes „Synode“ und Sekretär der Sachkommission „Erziehung, Bildung, Information“ (1970-1972). Als wissenschaftlicher Assistent war er von 1972-1982 am Forschungsinstitut für politische Wissenschaft und europäische Fragen an der Universität Köln beschäftigt. Im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates vertrat er als Beobachter den Heiligen Stuhl in den Jahren 1995-2001. Gastprofessuren nimmt er an der Universidad de Valparaiso/Chile (1988), an der Fakultät für Katholische Theologie in Erfurt (1991), an der Universität Gabriela Mistral in Santiago de Chile (1997) und an der Universität in Vilnius (1998) wahr. In den Jahren 2002 - 2007 war er Präsident der Association International pour l’Enseignement Social Chrétien (AIESC) [Internationale Vereinigung für Christliche Soziallehre].

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Feldern des Sozialstaates, der Bio-, Friedens- und Wirtschaftsethik.

Manfred Spieker wurde am 29. September 2012 zum Konsultor des Päpstlichern Rates für Gerechtigkeit und Frieden durch Papst Benedikt XVI. ernannt.

Werke

  • Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen. Verlag Ferdinand Schöningh 2015 (
Broschiert, 106 Seiten;h
 ISBN-13: 978-3506783967).
  • Der verleugnete Rechtsstaat: Anmerkungen zur Kultur des Todes in Europa. Schöningh Verlag Paderborn 2005/2011 (258 Seiten; 1./2., aktualisierte und erw. Aufl.; ISBN 978-3-506-72949-1).
  • Neue Herausforderungen der katholischen Soziallehre : "Caritas in veritate" verteidigt die Kultur des Lebens (Reihe: Kirche und Gesellschaft ; Nr. 375). Bachem Verlag Köln 2010 (16 Seiten; ISBN 978-3-7616-2138-7).
  • Was ist die Ehe noch Wert? (Reihe: Kirche und Gesellschaft ; Nr. 369). Bachem Verlag Köln 2010 (16 Seiten; ISBN 978-3-7616-2132-5).
  • (Hg.): Biopolitik : Probleme des Lebensschutzes in der Demokratie. Schöningh Verlag Paderborn 2009 (290 Seiten; ISBN 978-3-506-76722-6).
  • Verstaatlichung der Erziehung? Anmerkungen zur Krippenpolitik (Reihe: Kirche und Gesellschaft Nr. 350). Bachem Verlag Köln 2008 (15 Seiten; ISBN

978-3-7616-2113-4).

  • Kirche und Abtreibung in Deutschland: Ursachen und Verlauf eines Konfliktes. Schöningh Verlag Paderborn 2001/2008 (291 Seiten; 1./2. erw. Aufl.; ISBN 978-3-506-78622-7).
  • Angelika Pokropp-Hippen; Christian Hillgruber; Manfred Spieker; Bernward Büchner; Claudia Kaminski: Lebensschutz oder kollektiver Selbstbetrug. 10 Jahre Neuregelung des § 218 (1995-2005) Verlag für Kultur und Wissenschaft 2006 (196 Seiten; Kartoniert).
  • Euthanasie - ein Bruch in der europäischen Rechtskultur (Reihe: Kirche und Gesellschaft ; Nr. 323). Bachem Verlag Köln 2005 (16 Seiten; ISBN 3-7616-1895-6).
  • Gescheiterte Reformen: zur Problematik des Lebensschutzes in Deutschland (Kirche und Gesellschaft ; Nr. 306). Bachem Verlag Köln 2004 (16 Seiten; ISBN

3-7616-1578-7).

  • Hsgr.: Katholische Kirche und Zivilgesellschaft in Osteuropa: postkommunistische Transformationsprozesse in Polen, Tschechien, der Slowakei und Litauen (Politik- und kommunikationswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft ; Bd. 22). Schöningh Verlag Paderborn 2003 (462 Seiten; ISBN

3-506-76831-X).

  • Günter Gehl (Hrsg.).: Münster - Versailles - Dayton : Konfliktlösungen gestern - heute - morgen / Im Auftr. der Katholischen Akademie Trier. Dadder Verlag Weimar 2000 (114 Seiten; ISBN 3-933837-06-5).
  • Mittel- und Osteuropa im Aufbruch : eine Zwischenbilanz. Bachem Verlag Köln 1998 (16 Seiten).
  • Manfred Spieker (Hrsg.): Nach der Wende: Kirche und Gesellschaft in Polen und in Ostdeutschland : sozialethische Probleme der Transformationsprozesse (Politik- und kommunikationswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft Bd. 15). Schöningh Verlag Paderborn ; München ; Wien ; Zürich 1995 (430 Seiten; ISBN 3-506-76824-7).
  • Die Demokratie kennt keine Nischen : christliche Positionen in der Politik. Bachem Verlag Köln 1994 (16 Seiten).
  • hrsg. von Manfred Spieker: Vom Sozialismus zum demokratischen Rechtsstaat : der Beitrag der katholischen Soziallehre zu den Transformationsprozessen in Polen und in der ehemaligen DDR (Politik- und kommunikationswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft ; Bd. 11). Schöningh Verlag Paderborn ; München ; Wien ; Zürich 1992 (204 Seiten; ISBN 3-506-76820-4).
  • Flucht aus dem Alltag? : Arbeit, Wirtschaft und Technik in den Schulbüchern des katholischen und evangelischen Religionsunterrichts. Dt. Inst.-Verlag Köln 1989 (414 S.eiten; ISBN 3-602-14251-5).
  • Der verleugnete Rechtsstaat : zur Problematik des Schwangerschaftsabbruches (Kirche und Gesellschaft ; Nr. 137). Bachem Verlag Köln 1987 (16 Seiten; ISBN

3-7616-0885-3).

  • Politik und Ökonomie in der Theologie der Befreiung : Festvortrag anlässlich des 60. Geburtstages von Dr. Heinrich Altekamp, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Münster (IHK-Schriftenreihe ; H. 35). IHK Münster [circa 1986] (20 Seiten; ISBN 3-923242-11-5).
  • Habilitationsschrift 1984: Legitimitätsprobleme des Sozialstaats : konkurrierende Sozialstaatskonzeption in d. Bundesrepublik Deutschland (Beiträge zur Wirtschaftspolitik ; Bd. 41). Haupt Verlag Bern ; Stuttgart 1986 (393 Seiten; ISBN 3-258-03516-4).
  • hrsg. von Manfred Spieker u. Friedrich Fischer: Glauben - bezeugen - handeln in Kirche, Gesellschaft und Schule : Werner Arens zum 60. Geburtstag. Bonifatius-Druckerei 1985 (356 Seiten; ISBN 3-87088-422-3).
  • Der bedrohte Friede : zur Verantwortung d. Christen in d. Politik. Johannes Verlag Leutesdorf 1984 (47 Seiten; 1. Auflage).
  • Grundwerte und Menschenbild (Pädagogik und freie Schule ; H. 14). Adamas Verlag Köln 1979 (59 Seiten; ISBN 3-920007-54-9).
  • Hrsg. von Manfred Spieker: Der Eurokommunismus, Demokratie oder Diktatur? Klett-Cotta Verlag Stuttgart 1979 (252 Seiten; ISBN 3-12-911910-8).
  • Gibt es einen humanen Marxismus? (Kirche und Gesellschaft ; Nr. 24) Bachem Verlag Köln 1975 (15 Seiten; ISBN 3-7616-0294-4).
  • Revolution, Demokratie, Kirche / Beitr. von Winfried Becker, Hans Maier u. Manfred Spieker (Rechts- und staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft : N. F. ; H. 20). Schöningh Verlag Paderborn 1975 (72 Seiten; ISBN 3-506-73320-6).
  • Dissertation 1972/1973: Neomarxismus und Christentum : zur Problematik d. Dialogs (Abhandlungen zur Sozialethik ; Bd. 7). Schöningh Verlag München, Paderborn, Wien 1974 (296 Seiten; ISBN 3-506-70207-6).
  • Grenzen der Gewissensfreiheit. Zur Bedeutung des Art. 4, Abs.1 des Grundgesetzes - in: Gerhard Stumpf (Hrsg.): Gewissen - Wahrheit - Menschenwürde (Berichtband der theol. Sommerakademie 2003) Eigenverlag des Initiativkreises, Landsberg 2003, S. 15-36 (245 Seiten; ISBN-13: 9783980806824; ISBN: 3980806820). als PDF-Datei
  • „Gehet hinaus in alle Welt“ – Notwendigkeit, Ziele und Grenzen des interreligiösen Dialogs - in: Gerhard Stumpf (Hrsg.): Jesus Christus und die Religionen der Erde (Berichtband der theol. Sommerakademie 2005) Eigenverlag des Initiativkreises, Landsberg 2005, S. 11-32 (ISBN 3980806847; ISBN 3-9808068-4-7). als PDF-Datei

Weblinks

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