Johann Auer

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Johann Auer (Prof. Dr. phil. Dr. theol.; *15. Mai 1910 in Regensburg-Steinweg; † 17. März 1989 in Regensburg) war Professor für Dogmatik an den Universitäten Bonn und Regensburg.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Johann Auer war der Sohn Wilhelm Auers. Er studierte Philosophie und Theologie. Auer war Schüler von J. Geyer, Martin Grabmann, Michael Schmaus und erwarb 1938 den philosophischen Doktorgrad in München. Er empfing im selben Jahr die Priesterweihe und diente als Kaplan. Schon im Jahre 1940 erlangte er den theologischen Doktorgrad in Münster. Er habilitierte und lehrte in München 1947, dozierte 1948 als außerordentlicher Professor in Freising, 1950 als ordentlicher Professor in Bonn, und von 1968 bis 1978 in Regensburg. Das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland bekam er im Jahre 1983.

Auer gilt als bedeutender Erforscher der mittelalterlichen Philosophie und Theologie. Systematisch zentriert er die Theologie um das Mysterium der Trinität. Methodisch sucht er die philosophia perennis und die spirituelle Theologie des Mittelalters neu zu beleben und weiterzuführen.

Deutsche Werke (Auswahl)

Literatur

  • Festschrift für J. Auer: hrsg. von Heribert Rossmann und Joseph Ratzinger: Mysterium der Gnade, Regensburg 1975 (463 Seiten; ISBN 3-7917-0442-7 Lw.)
  • Peter Kollmannsberger: Dissertation: Die schöpfungstheologische Frage nach dem Personsein des Menschen in den Dogmatiken von Michael Schmaus und Johann Auer. Schuch Weiden 1992 (329 Seiten; ISBN 3-926931-09-4 kart.)

Weblinks

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