Habsucht

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'''Habsucht''' (lat.''avaritia'') oder '''Geiz''' ist eine der sieben [[Hauptsünde|Hauptsünden]]. Verwandt mit dem [[Neid]] besteht sie aus eine ungeordneten Bindung an die Dinge dieser Welt. Der Geizige möchte die Dinge ''für sich'' haben, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen. Im Unterschied zum Neid bezieht sich die Habsucht nicht auf fremdes Gut, dass dem anderen nicht gegönnt wird, sondern auf (zumindest vermeindlich) eigenes Gut.
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'''Habsucht''' (lat.''avaritia'') oder '''Geiz''' ist eine der sieben [[Hauptsünde|Hauptsünden]]. Verwandt mit dem [[Neid]] besteht sie aus einer ungeordneten Bindung an die Dinge dieser Welt. Der Geizige möchte die Dinge ''für sich'' haben, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen. Im Unterschied zum Neid bezieht sich die Habsucht nicht auf fremdes Gut, dass dem anderen nicht gegönnt wird, sondern auf (zumindest vermeindlich) eigenes Gut.
  
 
In der katholischen [[Soziallehre]] wird darauf hingewiesen, dass der Besitz von Gütern zugleich ein Auftrag ist, an der gerechten Verteilung der Güter in der Welt mitzuwirken. Das Anhäufen von Reichtümern auf Kosten anderer ist durchaus eine [[Todsünde]]. Die Vorenthaltung des gerechten Lohns wird zu den "[[himmelschreiende Sünde|himmelschreienden Sünden]] gezählt, vor allem, wenn notleidende Arbeiter betroffen sind.
 
In der katholischen [[Soziallehre]] wird darauf hingewiesen, dass der Besitz von Gütern zugleich ein Auftrag ist, an der gerechten Verteilung der Güter in der Welt mitzuwirken. Das Anhäufen von Reichtümern auf Kosten anderer ist durchaus eine [[Todsünde]]. Die Vorenthaltung des gerechten Lohns wird zu den "[[himmelschreiende Sünde|himmelschreienden Sünden]] gezählt, vor allem, wenn notleidende Arbeiter betroffen sind.

Version vom 30. September 2014, 12:44 Uhr

Die sieben
Hauptsünden

Habsucht (lat.avaritia) oder Geiz ist eine der sieben Hauptsünden. Verwandt mit dem Neid besteht sie aus einer ungeordneten Bindung an die Dinge dieser Welt. Der Geizige möchte die Dinge für sich haben, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen. Im Unterschied zum Neid bezieht sich die Habsucht nicht auf fremdes Gut, dass dem anderen nicht gegönnt wird, sondern auf (zumindest vermeindlich) eigenes Gut.

In der katholischen Soziallehre wird darauf hingewiesen, dass der Besitz von Gütern zugleich ein Auftrag ist, an der gerechten Verteilung der Güter in der Welt mitzuwirken. Das Anhäufen von Reichtümern auf Kosten anderer ist durchaus eine Todsünde. Die Vorenthaltung des gerechten Lohns wird zu den "himmelschreienden Sünden gezählt, vor allem, wenn notleidende Arbeiter betroffen sind.

Der Mensch, und im besonderen der Getaufte ist zu Freigiebigkeit, Barmherzigkeit und Loslösung vom Irdischen aufgefordert.

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